Alle Jahre wieder bringt der Nikolaus den Kindern Kleinigkeiten am 6. Dezember.
Doch für 3 Schüler des Landes Brandenburgs gab es in diesem Jahr noch etwas mehr. Der Verband deutscher Biologen, Landesverband Berlin/Brandenburg (vdbiol e.V.) zeichnete an diesem Tag Schüler mit dem Karl-von-Frisch-Preis aus, die in ihrer Schulzeit durch zahlreiche Preise bei Biologieolympiaden und insbesondere durch die Teilnahme an der Internationalen Biologieolympiade das Land Brandenburg auch deutschlandweit würdig vertreten hatten. So konnten sich Arvid Kingl vom Cottbuser Max-Steenbeck-Gymnasium und Caroline Zscheile, die mittlerweile Pharmazie studiert, über einen Preis freuen. Aber auch Juliane Kuschke vom Friedrich-Wilhelm-Gymnasium aus Königs Wusterhausen erhielt aufgrund der in den Vorjahren erbrachten Leistungen einen Preis in Form eines Buchpreises sowie einer einjährigen kostenlosen Mitgliedschaft im Landesverband deutscher Biologen Berlin/Brandenburg.
Dieser Preis wurde im Rahmen der Vorlesung „Neue Zellen für alte Gehirne“ verliehen. Dort wurden auf sehr anschauliche und unterhaltsame Weise die neusten Ergebnisse der Neurophysiologie erklärt und allen wurde schnell klar: es gibt noch Hoffnung für alle ‚Alten’, denn Nervenzellen können sich doch teilen! Doch um optimale Bedingungen dafür zu schaffen, muss Sport getrieben, aber auch der Kopf bemüht werden! (Also warum nicht mal zur Schule sprinten anstatt sich gemütlich kutschieren zu lassen?)
Nach der Vorlesung lud der Landesvorstand des vdbiol noch zu einem Preisträgeressen ein. Hierbei konnte in gemütlicher Atmosphäre über den Preis und die persönliche Zukunft der Preisträger geredet werden, schließlich soll der Karl-von-Frisch-Preis, der nach einem berühmten Verhaltensforscher benannt ist, die weitere Beschäftigung mit dem weiten Feld der Biologie fördern.
Insgesamt ist festzustellen, dass eine solche Auszeichnungsveranstaltung ohne das Engagement vieler Freiwilliger nicht möglich wäre. Hierbei geht der Dank zum einen an den vdbiol, aber auch ganz besonders an die Lehrer des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums. Ohne den tatkräftigen Einsatz von Frau Schirrmacher bei allen Biologieolympiaden und zusätzlichen Olympiadevorbereitungen; den Fachbereich, der immer ein offenes Ohr für Fragen hat und die Schulleitung, die mit Freistellungen und auch anderen Mitteln die Teilnahme an biologischen Wettbewerben unterstützt, wäre eine Auszeichnung für diese Erfolge nie erreicht worden. So gilt mein Danke, allen, die mich unterstützt haben unsere Schule und unsere Stadt regional und überregional zu vertreten, auch ohne Biologieleistungskurs und ohne den Status eines Spezialgymnasiums oder gerade deswegen.