Systemdenken

und Gestaltungsmethodik

KeySystem

Systeme als Ganzes sehen, sinnvoll analysieren und strukturieren, methodisch vorgehen, Innovationen schaffen. Diese Veranstaltung soll Verständnis und Handwerkszeug dazu vermitteln.

Ein weiterer Aspekt ist die Einführung in wissenschaftliches Arbeiten, was ja auch einer gewissen Systematik nicht entbehren sollte.

LV:

SDGM

Seminargruppe:

TM/11

Semester:

WS 2011/2012

User Interfaces - kritische Würdigung und Fallstudien

In der ersten Veranstaltung geht es um die Frage, welche persönlichen Erfahrungen die Studierenden mit der Benutzung von techn. Systemen gemacht haben, die von "Anderen" entwickelt wurden.

Die angeregte Diskussion im WS 2006/07 ergab ganz unterschiedliche gute und schlechte User-Interfaces, vom Supermarkt-Pfandflaschen-Rücknahme-Automaten bis zum portablen Navigationssystem.

Wir sind gespannt auf die Anregungen der geballten Intelligenz von TM/10...

Die unvoreingenommene, kritische Auseinandersetzung mit technischen Lösungen und Systemkonzepten ist ein Hauptanliegen dieser Vorlesung!

Systematische Vorgehensweise und Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens

Buch-Empfehlung: Franck, Norbert; Stary, Joachim: Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2003. ISBN 3-8252-0724-2

Links zur Literatur-Arbeit:

http://ww.ixquick.de
http://webis.sub.uni-hamburg.de/
http://www.gbv.de/vgm/
http://194.95.49.222:8080/webOPACClient/initSearch.do
http://www.tfh-wildau.de/tfhbib/

Ich arbeite mit dem Literatur-Verwaltungs-Programm "citavi", aber wie so oft im Leben gibt es da auch andere Produkte. Welche?

Systeme, Vorgehensmodelle und Systemdesign: Einführung

Die Folien finden Sie hier.

Anforderungsdefinition und Analyse

Über das Lasten- und Pflichtenheft streiten sich die Geister - wir versuchen, eine sinnvolle Definition und Methodik zu finden.

Relevante Standards dazu: VDI/VDE 3694, VDI 2519 Bl. 1, IEEE 830 und IEEE 1362. Alle in der TFH-Bibliothek zu finden, wenn ich sie nicht gerade benutze.

Die Folien (Teil 1) befinden sich hier, Auszüge aus den VDI/VDE-Richtlinien hier. Die Diskussion der IEEE 1233 usw. beginnt hier.

Eine weitere interessante Richtlinie ist anscheinend ISO/IEC 15288. Sie steht in der Uni-Bibliothek zur Verfügung.

Und zuguterletzt: Auch moderne und angesagte Vorgehensweisen basieren auf den Anforderungen des Auftraggebers, sie sind fallweise sogar darauf ausgerichtet, die Anforderungs-Qualität zu optimieren, siehe hier.

Von der Requirements Analysis zur System-Architektur

Dieser Schritt wird nicht besonders gut durch Tools unterstützt und erfordert den Einsatz der grauen Zellen mit Unterstützung durch besondere Methoden. Während in der Software-Technik vieles fest vorgezeichnet erscheint, gibt es bei der System-Technik (also bei den hybriden Systemen) manchmal unendlich viele Möglichkeiten.

Letztes handwerkliches Thema: Wie findet man die beste Lösung durch geeignete Bewertungs-Verfahren?

Wir versuchen, uns an die Beherrschung dieser Komplexität über die Semester-Projekt-Aufgabe heranzutasten, näheres folgt.

Design und Implementierung

Bei der eigentlichen Umsetzung des gefundenen "besten" Lösungskonzeptes in die Realität benötigt man nun geeignete Hilfsmittel. Dazu gehören z.B. als Design-Tools:

Danach folgt die eigentliche Realisierung (Implementierung der Programme, Bau der Hardware). Damit werden wir uns nicht befassen, wohl aber noch mit

Dokumentation von technischen Systemen

System-Dokumentation, Anwender-Dokumentation, Projekt-Dokumentation ... Anregungen und Überlegungen hier.

... more to come ...

Prüfungsleistungen:

Die Ausarbeitung des Telematik-Systems aus ON-TD von der Anforderungs-Definition (Lastenheft) bis zum bewerteten Lösungskonzept (mehrere Systemlösungs-Varianten systematisch suchen und bewerten) sind in Einzelschritten als bewertete Übungsaufgaben zu bearbeiten, Bearbeitung in 3er-Gruppen zulässig, Abgabe über die Dropbox, siehe rechts.

Ferner wird eine Klausur geschrieben, die bestanden werden muss.

Gewichtung der Prüfungsleistungen: 50% Klausur, 50% Übungen.

Übungsaufgabe 1: Erstellen Sie gemäß den in der Vorlesung erläuterten Schemata die Requirements Definition für Ihr ON-TD-Projekt!
Hilfestellung: Beispiel-Datenstruktur hier
Termin: 09.11.2011 24:00 Uhr

Übungsaufgabe 2: Konzipieren Sie 3 verschiedene Lösungs-Möglichkeiten (systemweit) für Ihr ON-TD-Projekt, unabhängig von der von Ihnen bereits intuitiv gewählten Lösung!
Für das Yachtcharter-Projekt genügte hier eine Teillösung, für das verglechsweise übersichtliche ON-TD Projekt bitte alles betrachten.
Termin: 23.11.2011 24:00 Uhr

Übungsaufgabe 3: Entwicklen Sie ein Zielsystem für Ihre Telematik-Projekt und führen Sie eine systematische Nutzwert-Analyse durch. Stellen Sie eine Rangfolge auf und entscheiden Sie sich für die "beste" Lösungsvariante.
Termin: 30.11.2011 24:00 Uhr (korrigiert, Drop-Box war schon richtig)

 


Mehr Informationen ...

Einstieg und Einführung

Anforderungsanalyse (Tabelle)

Requirements-Management-Prozesse

Weiter zur Architektur

Yachtcharter-M

Gestaltung GUI (FIT :: Update)

Lösungsauswahl

Modellierung

Modellierung mit UML (Referat)

Model Driven Architecture (MDA) (Referat)

Dokumentation

Drop-Box (Delta-Tee)

Beispiele Lastenheft etc.

VDE Lasten- und Pflichtenheft

Folien DIN (1)

Folien DIN (2)

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Telematik hierlang
Zur TH Wildau [FH]Startseite

Prof. Dr. Stefan Brunthaler, TH Wildau [FH], Studiengang Telematik
Fachgebiet Verkehrstelematik/ Telekommunikation
Stefan.Brunthaler <at> tfh-wildau.de

Bearbeiter: sb
Datum letzte Änderung: 30.11.2011