storagement Topologie-Tabellen


Zweck dieses Dokumentes

In diesem Dokument wird die Vorgehensweise der Modellierung eines in der Realität vorhandenen Lagers für den Einsatz des Produktes storagement erläutert. Es werden unter anderem verwendete Begriffe, ein Teil der verwendeten Konzepte, sowie Elemente der dem storagement-System zugrundeliegenden Datenbank beschrieben. Einige Beispiele werden es dem Leser erleichtern, die Grundlagen zu erarbeiten.

Aufgrund dieses Dokumentes soll es möglich sein, sowohl neue Läger als auch Änderungen in vorhandenen Lägern bzw. Lagerbereichen für storagement zu modellieren.

Begriffserläuterungen

Der Vollständigkeit halber und für ein besseres Verständnis dieses Dokumentes werden hier die für die Definition der Lagertopologie notwendigen Begriffe beschrieben.

Behälter:

Allgemeiner Begriff für ein Objekt, das andere Objekte oder Bestände enthalten kann.
Beispiele: Kasten, Wagen, Palette, Beutel, Wagenfach, usw. Andere Begriffswelten kennen hier Lager-/Lade-Hilfsmittel, Lager-/Lade-Einheiten, Transporthilfsmittel, u.a.
Bestand:

Eine Menge eines bestimmten Gutes eines bestimmten Eigentümers (-> OMEGA), sofern entweder das System glaubt, sie sei an einem definierten Ort im Lager vorhanden ("buchmässiger Bestand"), und/oder wenn sie dort wirklich vorhanden ist ("physikalischer Bestand").
Der buchmässige Bestand ist ferner nach Gesamt- und verfügbarem Bestand zu differenzieren: Der verfügbare Bestand ist diejenige Teilmenge eines Bestandes, die nicht bereits für Aufträge reserviert ist, sondern für neue Aufträge zur Verfügung steht.
Jedes im System vereinnahmte (->) Gut bildet einen Bestand. Der Gesamtbestand eines Gutes im System darf sich nur dann ändern, wenn OMEGAs die Grenzen des Systems überschreiten (Wareneingang/Warenausgang).
Bestände können an festen Orten (-> Puffer) oder in mobilen (->) Behältern sein.
Charge:

Eine Charge ist ein zusammenfassendes Merkmal für mehrere Bestände eines Gutes. Ziel ist es, zusammen gelieferte oder produzierte Güter identifizieren zu können, um z.B. QS-Maßnahmen planen und durchführen oder komplette Chargen einer bestimmten Behandlung (z.B. Verschrottung) zuführen zu können.
Fach:

Siehe "(Lager-)Fach".
Fachverwaltung:

In einem so verwalteten Lager(bereich) trifft das Lagerpersonal die Fachauswahl bei der Einlagerung.
Frei-Fachverwaltung:

Wie Fachverwaltung, jedoch wird ein geeignetes Einlagerfach vom System vorgeschlagen.
Frei-Platzverwaltung:

Wie Frei-Fachverwaltung, jedoch wird die Grundfläche eines Faches in einzelne Stellplätze aufgeteilt und jeder Platz einzeln verwaltet. Es liegt eine Fachrasterung in Breite und/oder Tiefe vor.
Gut:

Ausdruck für den Oberbegriff von Ware, Artikel, Teil, Material. Gemeint ist das abstrakte Gut, d.h. z.B. "der Artikel Nr. 4711", und nicht eine physische Menge eines Gutes (-> Bestand). Auch als Lagergut bezeichnet.
Hilfsbehälter:

Ein Hilfsbehälter wird von einem (->) Transporthilfsmittel benutzt, um weitere Behälter oder lose Güter laden zu können, die nicht direkt zum Transporthilfsmittel passen.
Beispiele:


ID-Punkt:

Derjenige Ort, an dem ein Gut identifiziert wird, um es weiter zu bearbeiten, z.B. im Wareneingang.
Ladehilfsmittel:

Siehe "Lagerhilfsmittel".
Lager:

Aufbewahrungsmöglichkeit für Güter. Im engeren Sinne auch Teil der Topologiebeschreibung, nämlich eine (->) Koordinatenkomponente.
Lagerbereich:

Räumlicher Bereich eines (->) Lagers, der sich durch homogene Strukturen auszeichnet (gleiche Struktur der Koordinaten, gleiche Behandlung).
Lagerbereichsart:

Gibt an, ob dieser Lagerbereich bestimmten Einschränkungen unterliegt, also z.B., Entnahme-, Nachschub-, Auslieferungslager.
Lagerbereichstyp:

Dieser gibt die Art der Verwaltung von Fächern und Beständen an. Typen sind z.B. Summenlager, fachverwaltetes Lager, freifachverwaltetes Lager, freiplatzverwaltetes Lager usw.
(Lager-)Fach:

Ein Lagerfach ist ein (->) Lagerort (auch Puffer), der abgeschlossen ist, sich meist in einem Regal befindet und durch eine Koordinate beschreibbar ist.
Lagerhilfsmittel:

(->) Behälter für die Lagerung. Sie müssen (zeitweise) identifizierbar sein und können OMEGAs als Bestände oder als weitere Behälter enthalten. Siehe (->) (Lager-)Topologie.
Lagerort:

Der Ort, an dem etwas gelagert ist, also die genaueste bekannte Beschreibung des jeweiligen Topologie-Elementes (z.B. Lagerfach).
(Lager-)Topologie:

Räumliche Struktur eines Lagers, d.h. Orte, Gänge, Gassen, Fächer, Stockwerke, Transportzonen, usw., sowie deren Anordnung zueinander und die möglichen Wege. Dazu gehört möglicherweise auch die Passierbarkeit der Wege für bestimmte Transporthilfsmittel.
Mandant:

Kunde des Lagerbetreibers ("Kundenmandant"), für den dieser (->) Güter im Lager verwaltet und versendet. Ist der Eigentümer von OMEGAs. Dieser kann auch der Betreiber selbst sein ("Lagermandant", immer Mandanten-Nummer 1).
Menge:

Wesentlicher Bestandteil eines (->) OMEGAs. Gibt an, wieviel phys. Einheiten eines Gutes zum OMEGA gehören.
Nachschub:

Unter Nachschub versteht man den Transport von Gütern innerhalb des Lagers oder Standortes, um Bestände an strategisch wichtigen Orten in der optimalen Menge vorzuhalten (auch Vorrat genannt).
OMEGA:

Objekt oder Menge eines Eigentümer-Gutes (Aha!).
Dieses ist die kleinste Einheit, die im System behandelt wird.
Ein OMEGA hat zunächst keinen Ort, denn es kann auch in Auslagerauftragspositionen als Vorgabe auftreten oder im Wareneingang erwartet werden. Mit Ort wird es ein (->) Bestand.
Puffer:

Ein Puffer ist ein Ort innerhalb der Topologie, z.B. ein Lagerfach. Ein Puffer kann an einen oder mehrere (->) Umschlagpunkte grenzen. Er dient dazu, temporär Güter aufzunehmen. Puffer werden bei der Transport-Planung berücksichtigt.
Platzverwaltung:

Wie Fachverwaltung, jedoch wird die Grundfläche eines Faches in einzelne Stellplätze aufgeteilt. Das Lagerpersonal trifft die Platzauswahl bei der Einlagerung.
Standort:

In einem Standort werden alle Läger zusammengefaßt, die sich auf einem Firmengelände befinden und zwischen denen kein ausserbetrieblicher Transport notwendig ist, bezeichnet also eine zusammenhängende Anlage.
Summenbestand:

Menge eines Gutes bezogen auf einen bestimmten Teil der Lager-Topologie, z.B. auf eine Gasse, einen Lagerbereich, oder auf das ganze System.
Summenlager:

Lager(bereich), in dem je Gut nur ein Gesamtbestand ohne Topologie-Informationen geführt wird.
Teleport-Puffer:

Solch ein (->) Puffer ist die Schnittstelle zwischen zwei (->) Transportzonen verschiedener Läger, oder die Transportzonen sind Bestandteil unterschiedlicher (->) Transportzonengruppen. Aufgrund dieser Eigenschaften kann zum Zeitpunkt der Zuführung keine Aussage getroffen werden, wann eine Entnahme möglich ist.
Transportzonengruppe:

Gruppierung von (->) Transportzonen, die gemeinsam erreichbare Abschnitte haben und gemeinsame Eigenschaften für die Planung von Transporten haben können.
Topologie:

Siehe "(Lager-)Topologie".
Transporthilfsmittel:

Ein Transporthilfsmittel dient dazu, (->) Behälter aufzunehmen und zu transportieren, z.B. Stapler, Hochregal-Förderzeug, Förderanlage, Fußgänger (!), Horizontal-Kommissionierer.
Ein Transporthilfsmittel muß sich eigenständig bewegen können, ist also ein "aktiver Beweger". Ein Kommisionierwagen, der von einem Fußgänger geschoben wird, ist kein Transporthilfsmittel, sondern ein Behälter!
Transportzone:

Lager-Topologiebereich, in dem Transporte ohne Wechsel des Transporthilfsmittels möglich sind. Als Transportzonen werden u.a. die Gänge zwischen Regalzeilen u.v.a.m. definiert. Zum Beispiel kann in einer Transportzone ein Stapler operieren und Paletten holen, die er auf eine Förderanlage stellt, die eine andere Transportzone darstellt.
Transportzonen werden durch (->) Umschlagpunkte verknüpft.
Überlieferung:

Wenn statt der gewünschten Menge eines Gutes mehr geliefert wird, z.B. bei Meterware 5,00 Meter anstatt 4,90 Meter. Dieses kann ausgeschlossen oder erlaubt sein.
Umfuhr:

Eine Umfuhr ist eine (->) Umlagerung zwischen (->) Standorten.
Umlagerung:

Eine Umlagerung ist derjenige Transportvorgang, der OMEGAs von einem Lagerort an einen anderen innerhalb des Systems bewegt.
Umschlagpunkt:

Schnittstelle zwischen (->) Puffer und einer (->) Transportzone, oder zwischen zwei Transportzonen.
Unterlieferung:

Wenn statt der gewünschten Menge eines Gutes weniger geliefert wird, z.B. bei Meterware 3,00 Meter anstatt 3,90 Meter. Dieses kann ausgeschlossen oder erlaubt sein.
Warenausgang:

Derjenige Ort (ID-Punkt), an dem Güter den Geltungsbereich des Systems verlassen.
Wareneingang:

Derjenige Ort (ID-Punkt), an dem gelieferte Güter in den Geltungsbereich des Systems eintreten.
Zuschüttung:

Einem bestehenden Bestand eines Gutes wird eine weitere Menge desselben Gutes hinzugefügt. Zuschüttung kann die Unterscheidung von Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten stören.

Konzeption und Datenmodell

Die Topologie eines Lagers kann nur dann sinnvoll definiert werden, wenn die mit dieser Aufgabe betraute Person die notwendigen Informationen über das physikalisch (real) vorhandene Lager besitzt. Mit diesen Informationen und der später erläuterten Form der Datenspeicherung im storagement-System kann die Abbildung der Realität auf die EDV-gestützte Lagerverwaltung vorgenommen werden. Diesen Vorgang nennen wir Modellierung.

Für eine Vereinfachung der Modellierung werden zwei Blickwinkel gewählt. Der Erste ergibt sich aus der Frage "Wo befindet sich die Ware?", und der Zweite aus der Frage "Wie komme ich an die Ware?".

Aus dieser Sicht und den daraus resultierenden Anforderungen ergibt sich dann die Modellierung in der Datenbank.

Wo befindet sich die Ware?

Die erste und wahrscheinlich einfachste Antwort lautet wohl: "Im Lager". Das ist zwar nicht sehr ergiebig, verdeutlicht aber, daß es um Beschreibungen von Orten geht, wo Ware lagert.

In der Definition der Lagertopologie ist FACH das kleinste Objekt für eine Ortsbeschreibung. Identifiziert wird ein Fach durch eine sog. FID, die Fach-Identifikation. Eine vollständige FID besteht aus den numerischen Komponenten FID_STAND (Standort), FID_LAG (Lager), FID_LBER (Lagerbereich), sowie FID_KO[1-5] (Koordinatenkomponenten 1 bis 5). Für eine logische Unterteilung eines Faches stehen zwei Platz-Koordinatenkomponenten zur Verfügung.

Die FID eines Faches enthält die Komponenten für die Zuordnung zum Lagerbereich FID_LBER, im Lager FID_LAG, am Standort/Werk FID_STAND. Dieses Fach, welches durch den zusammengesetzten Schlüssel (FID_STAND, FID_LAG, FID_LBER, FID_KO[1-5]) identifiziert wird, ist also dem Lagerbereich (FID_STAND, FID_LAG, FID_LBER) zugeordnet. In der Definition dieses Lagerbereichs wird u.a. der zulässige Wertebereich der Koordinatenkomponenten FID_KO[1-5], sowie deren Bedeutung (Regal, Feld usw.) definiert. Die Organisation der FID_KOs ist beliebig aber fest, d.h. ihre Bedeutung ist abstrakt, muß aber dem Bedienpersonal bekannt sein. Weiterhin muß sich diese Organisation in allen Daten widerspiegeln, die diese FID_KOs referenzieren.

Beispiel:

FID-Komponente

Wert

Zugeordneter Name

festgelegte Bedeutung

FID_STAND

1

Werk Kalkutta I

zusammenhängende Anlage

FID_LAG

12

Gebäude 12

Lager innerhalb der Anlage

FID_LBER

3

Halle 3

uniform strukturierter Bereich

FID_KO1

17


Nummer der Regal-Zeile

FID_KO2

5


Regal in der Regal-Zeile (X)

FID_KO3

2


Fachboden im Regal (Y)

FID_KO4

9


Position auf dem Boden (X')

FID_KO5

0


keine


Diese Definition könnte die eines Herstellers von Büchern sein, der die Bücher einzeln und nebeneinander stehend lagert; jedes Buch steht in einem anderen Fach. Damit kann der Ort eines jeden Buches exakt bestimmt werden.

Wie komme ich an die Ware?

Wenn ich nicht faul bin, Zugang zum Lager habe, den genauen Lagerort der Ware kenne und die Ware tragen kann, dann könnte ich mir die Ware selbst holen. Da ich aber faul bin und vom vielen Faulsein schwächlich, muß ich mir etwas anderes überlegen.

In Lägern gibt es Hilfsmittel zum Transport von Ware, die Transporthilfsmittel (THM). Typische Transporthilfsmittel sind Gabelstapler und Hochregalstapler (HRS).

Da die verschiedenen THM unterschiedliche Eigenschaften haben können, wie z.B. erreichbare Höhe, werden sie entsprechenden Typen zugeordnet. Die Verwaltung dieser Information ist notwendig, da es unsinnig ist zu versuchen, mit einem "normalen" Gabelstapler Ware holen zu wollen, die sich in 10 Metern Höhe in einem Regal befindet.

Die THM müssen sich in Lagerbereichen bewegen können. Dafür werden Transportzonen (TZ) definiert. Transportzonen können unterschiedliche Eigenschaften haben, die baulicher Natur sind oder durch Vorschriften entstehen. Es muß also geregelt werden, welche THM sich in welchen TZ befinden können bzw. dürfen. Dieses wird mittels der Transporthilfsmitteltypen (THM-Typen) realisiert, indem sie TZ zugeordnet werden (Tabelle THMTTZ). Dort wird auch definiert, ob mehrere bzw. wieviele THM eines Typs in der jeweiligen TZ sein dürfen.

Damit nun THM, die sich in TZ bewegen, Zugriff auf die gelagerte Ware haben können, wird definiert, welcher THM-Typ in welcher TZ auf welche FID (Fach) in welcher Form zugreifen kann. Dieses erfolgt in der Tabelle TZFID.

Nun gibt es die Möglichkeit, daß z.B. die Ware mittels eines HRS dem Regal entnommen wird (in TZ1), der HRS aber die Ware nicht zum Bestimmungsort fahren kann, da es unterwegs einen nur 2 Meter hohen Gang gibt. Aufgrund der Eigenschaft dieses Ganges muß dort eine separate Transportzone (TZ2) definiert worden sein. Daher gibt es nun mindestens zwei Transportzonen, die in Beziehung gesetzt werden müssen. Dieses erfolgt durch die Definition von Transportzonenübergängen, durch die beschrieben wird, welche THM-Typen welche TZ-Wechsel durchführen können.

Der HRS kann sich nur in TZ1 bewegen. Ein Elektro-Fahrzeug kann sich sowohl in TZ1 als auch in TZ2 bewegen, aber nur der HRS kann die Ware im Regal erreichen. Es muß also eine Übergabemöglichkeit von Ware an andere THM geben. Für diesen Fall werden Puffer angelegt; dies sind Fächer, die der nicht dauerhaften Lagerung dienen.

Mit den vorangegangenen Definitionen läßt sich nun bestimmen, mit welchen THM in welchen TZ über welche Umschlagpunkte die Ware vom Ursprungsort (FID1) zum Zielort (FID2) gelangt. Die Komplexität der Konfigurationsmöglichkeiten macht deutlich, daß bei einer fehlerhaften Konfiguration leicht grosse Teilbereiche stillgelegt werden können.

Datenmodell

In diesem Abschnitt werden die Namen der Tabellen, die für die Definition der Lagertopologie verwendet werden, aufgeführt und ihre Bedeutung kurz erläutert. Die detaillierte Beschreibung der Tabellen ist als zusätzliches Dokument erhältlich, da sie den Rahmen dieses Dokumentes sprengen würde. In Einzelfällen werden Details in den folgenden Abschnitten beschrieben.

STAND

In dieser Tabelle werden Standorte definiert. In einem Standort werden alle Läger zusammengefaßt, die sich auf einem Firmengelände befinden und zwischen denen kein ausserbetrieblicher Transport notwendig ist. Transporte zwischen Standorten sind über Umfuhren möglich, wenn mehrere Standorte mit einem System verwaltet werden.

LAG

In dieser Tabelle werden Läger definiert. Ein Lager ist eine von evtl. mehreren logischen Einheiten innerhalb eines Standortes (z.B. ein Gebäude).

LBER

In dieser Tabelle werden Lagerbereiche definiert. Ein Lagerbereich ist ein organisatorisch oder technologisch einheitlicher Bereich innerhalb eines Lagers. D.h., daß ein Lagerbereich so gewählt bzw. definiert wird, daß er sich durch homogene Strukturen (z.B. gleichartige Regale) auszeichnet.

Identifiziert wird ein Eintrag in dieser Tabelle über den aus den Spalten FID_STAND, FID_LAG, FID_LBER zusammengesetzten Schlüssel. Der Prefix "FID" steht für die Fachidentifikation. Ein Fach ist das kleinste Objekt in der Hierarchie der Lagerbeschreibung, und der Schlüssel wird bei jedem Übergang erweitert bzw. reduziert. Jedes Fach, das über den Teilschlüssel (FID_STAND, FID_LAG, FID_LBER) identifiziert werden kann, ist dem entsprechenden Lagerbereich zugeordnet.

Die Spalten KO[1-5]MIN und KO[1-5]MAX bestimmen den gültigen Wertebereich der entsprechenden Koordinatenkomponenten der Fächer, die diesem Lagerbereich zugeordnet sind bzw. werden. Die Bedeutung der FID_KOs ist beliebig aber fest (s. Beschreibung FACH).

Die Spalten (IKOREGAL, IKOFELD, [IKOSUBFELD], IKOHOEHE, [IKOSUBHOEHE]) enthalten die Nummer (den Index) der jeweiligen Koordinatenkomponenten, deren Bedeutung definiert wird als (Regal, Feld, Höhe, Subfeld, Subhöhe). Diese Zuordnung wird für die Bewertung der räumlichen Nähe von Fächern benötigt, da diese z.B. für die Lagerung von Gefahrstoffen nötig ist: Darf der (flüssige) Stoff A über Stoff B gelagert werden? Standardmässig entspricht IKOREGAL der FID_KO1, IKOFELD der FID_KO2, IKOHOEHE der FID_KO3, IKOSUBFELD der FID_KO4 und IKOSUBHOEHE der FID_KO5. Die Wertebelegung ist in diesem Fall (1, 2, 4, 3, 5).

Grundvoraussetzung für die Lagertopologie ist, daß die Spalte IKOREGAL den Wert eins (1) enthält; also die erste Fachkoordinatenkomponente (FID_KO1) spezifiziert. Siehe dazu die Definition der Spalten TZ.FID_KO1 und TZFID.FID_GANG.

Für die Darstellung der aktuellen Koordinatenwerte sind die Spalten KOFORM (Format-String für "geschwätzige" Darstellung), sowie KOKTIT (Koordinaten-Kurz-Titel) und KOKFORM (Koordinaten-Kurz-Format) für eine tabellarische Darstellung zu definineren. Die Spalten IKO[1-5] geben den Index der Platzhalter zur Darstellung der einzelnen FID_KOs in den Format-Strings an.

Beispiel:

KOFORM:
'Fach %d auf Höhe %d im Regal %d'
KOKTIT:
' F H R'
KOKFORM:
'%2d/%2d %2d'
IKO[1-5]:
2, 3, 1, 4, 5

Für die Anforderung von Benutzereingaben zu den FID_KO[1-5] werden die Eingabe-Aufforderungs-Texte (Prompts) durch die Spalten PMTKO[1-5] definiert.

Analog dazu erfolgt die Definition der Benutzerinteraktion bzgl. der sog. Platz-Koordinaten. Diese dienen nur der Verwaltung eines Faches in Lagerbereichen der Typen LBER_TYP_PLVW (Platzverwaltetes Lager) und LBER_TYP_FPLVW (Frei-Platzverwaltetes Lager).

In ABMPLKO[1-2] werden die Abmessungen (in cm) einer Platzkoordinate (also die Größe eines Platzes) definiert, worauf sich im Zusammenhang mit einem Fach die Anzahl der verfügbaren Plätze in diesem Fach ermitteln läßt.

FACH

In dieser Tabelle werden Lagerfächer definiert. Ein Fach wird durch seine Koordinate (FID) innerhalb eines Lagerbereiches identifiziert.

Identifiziert wird ein Fach durch einen aus den Spalten FID_STAND (Standort), FID_LAG (Lager), FID_LBER (Lagerbereich), sowie FID_KO[1-5] (Koordinaten-Komponenten) zusammengesetzten Schlüssel. Ein Fach ist das kleinste Objekt in der Hierarchie der Lagerbeschreibung, und der Schlüssel enthält die Komponenten für die Zuordnung zum Lagerbereich FID_LBER, im Lager FID_LAG, am Standort/Werk FID_STAND.

In dem zu einem Fach gehörenden Lagerbereich (LBER) werden u.a. die FID_KO[1-5] mit Wertebereichen, Namen und Bedeutung versehen. Daher muß ein Lagerbereich aus möglichst einheitlichen Fächern bestehen, wenn die im LBER definierten Daten durchgehend sinnvoll und verständlich sein sollen.

Gehört dieses Fach zu einem Lagerbereich der Typen LBER_TYP_FFVW (Frei- Fachverwaltetes Lager) oder LBER_TYP_FPLVW (Frei-Platzverwaltetes Lager), so wird unter Verwendung der Werte aus FACH.LENPLKO[1-2] und LBER.ABMPLKO[1-2] die Anzahl der verfügbaren Plätze bestimmt. Die Spalte LBER.PLKOVW spezifiziert die genaue Art der Fachgrößenbestimmung.

Die Spalten TZEIN, TZAUS, TZBI enthalten eine Transportzonen-ID für Zuführung, Entnahme, sowie für Zuführung & Entnahme (bidirektional). Diese Daten sind redundant zu den entsprechenden Daten in der Tabelle TZFID.

THMTYP

In dieser Tabelle werden die verfügbaren Transporthilfsmittel-Typen definiert. Die Zuordnung von einzelnen Transporthilfsmitteln zu Transportzonen erfolgt über Transporthilfsmittel-Typen (s. "THMTTZ"). Transporthilfsmittel mit gemeinsamen Eigenschaften wie Kapazität und Reichweite werden zu einem THM-Typ zusammengefaßt. Die den THM-Typ repräsentierenden numerischen Werte sollten in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht werden, da an einigen Stellen (siehe "TZTZ", "TZFID") mit Intervallen von THM-Typen gearbeitet wird.

THM

In dieser Tabelle werden die verfügbaren Transporthilfmittel definiert. Das Transporthilfsmittel ist ein aktives Element. Um Ware auf ein Transporthilfsmittel zu laden, wird ein (oder werden mehrere) Hilfsbehälter benötigt. Typische Hilfsbehälter sind Paletten oder Rollwagen. Wird ein Hilfsbehälter (wie ein Rollwagen) ohne Transportfahrzeug direkt von einer Person durch das Lager bewegt, so ist diese Person selbst ein Transporthilfs- mittel.

TZ

In dieser Tabelle werden Transportzonen (TZ) definiert. Eine Transportzone modelliert einen physikalisch zusammenhängenden Bereich (Fläche), in dem sich bestimmte Transporthilfsmittel (THM) bewegen können, um bestimmte Zielorte zu erreichen, oder auf bestimmte Fächer zuzugreifen. Transportzonen sind disjunkt, d.h., daß sich die Bereiche (Flächen) aller definierten Transportzonen nicht überlappen dürfen; sie dürfen aber aneinander grenzen.

Transportzonen können in Gruppen zusammengefaßt werden. Diese Transportzonen-Gruppen können für Erreichbarkeitsbetrachtungen von TZs verwendet werden, z.B. an Ausschleuspunkten von Behältertransportanlagen (BTAs): Transportzonen-Gruppe X ist über Ausschleuspunkt X1 erreichbar usw.

TZTZ

In dieser Tabelle wird definiert, welche Transporthilfsmittel-Typen (THM-Typen) Transportzonen-Wechsel direkt durchführen können, d.h. ohne Zwischenpuffer oder Zwischentransportzonen.

Solche Übergänge können auch asymmetrisch sein (Einbahnstraßen). Ob ein THM-Typ die beteiligten Transportzonen überhaupt betreten darf, ist in der Tabelle THMTTZ festgelegt. Hier werden Intervalle von THM-Typen verwendet (siehe "THMTYP").

THMTTZ

In dieser Tabelle wird definiert, welcher Transporthilfsmittel-Typ (THMTYP) in welche Transportzone (TZ) darf, wieviele THMs dieses Typs gleichzeitig in dieser TZ sein dürfen, ob dieser THM-Typ in dieser TZ nicht gleichzeitig mit einem anderen THM-Typ aktuell anwesend sein darf (exklusiv) und wieviele THMs dieses Typs in dieser TZ gebucht sind.

TZFID

In dieser Tabelle wird definiert, welche THM-Typen von welcher TZ aus welchen Zugriff auf welches Fach (genauer: welche FID) ermöglichen. Zugriff ist dabei "Entnahme", "Zufuhr" oder "Inventur".

Um eine kompakte und damit wartbare Tabelle selbst für komplizierte Sachverhalte zu ermöglichen, sind der THM-Typ und die FID-Komponenten als Interval und die Fachzugriffsmöglichkeiten als Menge (Bit-Vektor) ausgeführt.

Gibt es für eine FID auch einen Eintrag in der Tabelle FACH, ist dort zusätzlich (redundant) zusammengefaßt, welche Zugriffe von welchen TZ aus möglich sind, wobei allerdings der THM-Typ unberücksichtigt bleibt.

Ob ein THM-Typ eine Transportzone überhaupt betreten bzw. befahren darf, ist verbindlich in der Tabelle THMTTZ festgelegt. Trotzdem sollten hier (in TZFID) keine Kombinationen von THM-Typ und Transportzone auftauchen, die lt. Tabelle THMTTZ nicht erlaubt sind. Für eine kompakte Definition (durch Wertebereiche, s.o.) kann diese Vorschrift jedoch verletzt werden, da das System entsprechende Überprüfungen vornimmt.

Aus Gründen der Realisierung (der TZ-Mengen) gilt die Einschränkung, daß jede FID nur von maximal zwei TZ aus überhaupt zugreifbar sein darf. Darüber hinausgehende Gegebenheiten lassen sich zwar schon jetzt abbilden, stellen aber einen erheblichen Mehraufwand bei der Suche und Verwaltung dar. Als Beispiel sei hier ein Puffer genannt, auf den aus drei Richtungen zugegriffen werden soll. Dieser Umstand läßt sich nur mit einer weiteren (Hilfs-)Transportzone und entsprechenden Transportzonenübergängen modellieren.

TZGORG

In dieser Tabelle wird die Zuordnung von Auslagerauftragseigenschaften zu Transportzonengruppen gesteuert (TZ-Gruppen Organisation).

Ziel ist es, anhand der definierten Eigenschaften von Auslageraufträgen (z.B. Anzahl Positionen, Gewichtsgrenzen usw.) zuordnen zu können, ob ein Auslagerauftrag in einer bestimmten Transportzonengruppe bearbeitet werden kann oder nicht.

Diese Tabelle wird vom Auslager-Cluster benutzt und gehört nicht eigentlich zur Topologie-Definition. Sie wird hier der Vollständigkeit halber erwähnt.

Die Wahl und die Zuordung der Transportzonengruppen muß sorgfältig und unter guter Kenntnis des Transportsystems erfolgen. In der Tabelle TZ können TZ-Gruppen verwendet werden, die hier keinen Eintrag haben. Dadurch werden diesen TZ-Gruppen keine Eigenschaften zugewiesen; sie dienen nur der Gruppenbildung von TZ.

BEHDEF

In dieser Tabelle werden die bekannten Behältertypen definiert, um nach deren Eigenschaften die Behandlungsweise im Lager unterscheiden zu können.

Lagerfächern (FACH) können bestimmte Behältertypen (z.B. Euro-Paletten, Gitterboxen u.v.a.m.) zugewiesen werden. D.h., daß dort vorgegeben werden kann, welche Behältertypen (und damit Behälter dieser Typen) in welche Fächer passen bzw. eingelagert werden dürfen.

TOURBL

In dieser Tabelle muß für jede in der Lager-Topologie verwendete Tourenblock-Nummer (TOURBLNR) ein Eintrag vorhanden sein.

FFS: TOURBL: Ist das noch relevant?

Modellierung der Realität

Voraussetzungen/Checkliste

Für sorgfältige Modellierung des zu verwaltenden Lagers benötigt man folgende Informationen:



Zusammenstellung der wichtigsten Tabellen (Stand: 2004)

Tabelle BEH / Behälter

In der Tabelle BEH werden alle sich im Lager bewegenden Behälter verwaltet. BEH's sind wohldefiniert über den BEHTYP (eigene Tabelle), wobei es aber auch einen Typ "undef" gibt (UFO).

Je nach ORTKZ ist die FID oder die Parent-ID oder keine gültig. Der BEH kann so entweder eingelagert sein und eine FID haben (ORTKZ = 'F') oder mobil sein, d. h. gerade transportiert werden, und als Parent-ID ein THM haben (ORTKZ = 'T'), oder sich an einem undefinierten Ort befinden (ORTKZ = " "). In allen drei Fällen ist er die "Wurzel" des Baumes.

Behälter können ineinander verschachtelt sein, Parent-ID = anderer BEH (ORTKZ = 'B'). Ein solcher BEH ist nicht die Wurzel, seine FID ist ungültig. Um den tatsächlichen Ort dieses BEH zu ermitteln, muß man die Wurzel aufsuchen.

Vergibt das LVS eine neue BEHSID, dann beginnen diese mit einer 702 als Identifizierung, dass dies ein vom LVS vergebener Behaelteridentifier ist.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

BEHID

E

N

4

 

Behälter-ID

BEHPID

M

N

4

 

BEH-Parent-ID (0 := Wurzel)

BEHPFACH

 

N

2

 

Fach-Nr. im Parent-BEH

BEHBCNT

 

N

2

 

Anzahl direkte Bestände

BEHCCNT

 

N

2

 

Anzahl Childs (Unterbehälter)

BEHSID

 

S

40

 

Behälter-ID-String (BC)

BEHTYP

 

N

2

 

Behältertyp (s. BEHDEF)

BEHATTR

 

N

4

 

Behälterattribute

BEHREPID

 

N

4

 

BEH-Repräsentant (Gruppenname)

BEHZUS

 

N

2

 

Behälter-Zustand

BEHDISP

 

N

2

 

Behälter-Disposition

BEHSPER

 

N

2

 

Behälter-Sperrvermerk

FREEZE

 

N

2

 

Behälter eingefroren

ORTKZ

 

C

1

 

Orts-Kennzeichen (-> Parent-ID/FID)

FID_STAND

 

N

2

 

Fach-ID Standort (Werk)

FID_LAG

 

N

2

 

Fach-ID Lager

FID_LBER

 

N

2

 

Fach-ID Lagerbereich

FID_KO1

 

N

2

 

Fach-ID 1. Koord.-komp.

FID_KO2

 

N

2

 

Fach-ID 2. Koord.-komp.

FID_KO3

 

N

2

 

Fach-ID 3. Koord.-komp.

FID_KO4

 

N

2

 

Fach-ID 4. Koord.-komp.

FID_KO5

 

N

2

 

Fach-ID 5. Koord.-komp.

PLKO1

 

N

2

 

1. Platz-Koord.-komp.

PLKO2

 

N

2

 

2. Platz-Koord.-komp.

BEHMNDT

 

N

4

 

Eigentümer des Behälters

STIME

 

N

4

 

Timestamp Start

LBTIME

 

N

4

 

Timestamp letzte Meldung (letzte Bewegung)

HOEHE

 

N

2

 

Höhe incl. Gut (in cm)

BGRFREI

 

N

4

 

freie Kapazität (in St) wenn BEHBCNT

BEHGEW

 

N

4

 

Behältergewicht in gr (gesamt oder leer)

Spaltenbeschreibung

HOEHE - wichtig bei Paletten, deren Höhe eben von der Ware ausgemacht wird. Wichtig für Fachsuche.

FREEZE: jemand arbeitet an diesem Behälter und will, daß den niemand mehr verändert.

Die BEHID identifiziert den BEH eindeutig.

Die BEHPID referenziert denjenigen BEH, in dem sich dieser BEH befindet, oder dasjenige THM, das diesen BEH gerade transportiert, je nach ORTKZ.

ORTKZ sagt aus, ob der BEH ortsfest ist, ob er sich in einem anderen BEH befindet, ob er an einem undefinierten Ort ist, oder ob er auf einem THM ist.

BEHPFACH ist die Fachnummer, über die dieser Behälter innerhalb seines umfassenden Behälters referenziert wird.

BEHSID kann ein extern vergebener Mandanten-ID-Barcode oder auch (für Mehrweg-Behälter) ein selbstdefinierter Barcode sein, der nicht dem BC-Format für BEHID's entspricht. Das Feld ist per Konvention für den Mandanten eindeutig. Dies wird nur durch die bearbeitenden Programme sichergestellt, da der Behälter nicht zwingend einen BC haben muß.

BEHATTR beschreibt Besonderheiten eines speziellen Behälters. ATTR_PID- und -CHLDFEST drücken einen physikalisch harten Zusammenhang zwischen Eltern- und Kind-Behältern aus (z. B. Wagenfächer).

Werden z. B. Wagenfächer zu logischen Einheiten zusammengefaßt (bei der Reservierung für einen Auftrag), verweist die BEHREPID aller Gruppenmitglieder auf den Repräsentanten der Gruppe, in dem auch die entsprechenden Bestände verbucht sind. Der Repräsentant verweist auf sich selber.

Kind-Behälter (Wagenfächer) können zusätzlich die Attr. KMAX1BEH oder MINFVOL erhalten. Ist KMAX1VOL gesetzt, so dürfen Behälter nicht zu eine Repräsentanten-Gruppe zusammengefaßt werden. Ein Kommissionierauftrag paßt entweder komplett in diesem Behälter oder wird gar nicht dazu geordnet. MINFVOL sagt aus, daß ein Kommissionierauftrag ein Mindestvollumn haben muß, um einem Behälter zugeordnet zu werden.

Bei Verschachtelung sagt also nur der "oberste" Behälter des Baumes aus, ob der ganze Baum ortsfest oder mobil ist.

Bestände (siehe Tabelle BSTD) können einem BEH zugeordnet sein. Falls der BEH sich in einem eingelagerten BEH-Baum befindet, hat der BSTD dieselbe FID wie die Wurzel des Baumes, weil er dort verbucht ist.

Im Feld HOEHE steht die real gemessene Höhe dieses Behälters über alles, also inclusive des darauf lagernden Gutes.

Die BGRFREI bezeichnet die Zuschütt-Kapazität in Stück, falls der Behälter direkt BSTDs (gleicher TNR) enthält, und durch EBUCH in ein Lagerfach gebucht ist. Die initiale Berechnung wird von EBUCH bei Einlagerung des BEH und von der Fachsuche bei Reservierung in einem leeren BEH vorgenommen. Sie ist bei Zuschütt-Verplanungen und Entnahmen relativ zu pflegen. Sobald ABUCH ihn aus dem Fach rausbucht, darf keine Zuschüttung mehr geschehen, weswegen BGRFREI in dem Moment auf 0 gesetzt wird.

BEHDISP sagt aus, wofür dieser BEH (erstmal) vorgesehen ist, z.B. als (Hilfs-)Behälter für Transport oder für Einlagerung mitsamt seinem Inhalt.

BEHZUS sagt etwas über den aktuellen Zustand des Behälters aus.

Ähnlich wie die Ortsinformation sind diese beiden Komponenten, BEHDISP und BEHZUS, nur für Wurzel-Behälter interessant. Bei Nicht-Wurzel-Behältern (z.B. Wagenfächer) werden sie nicht interpretiert und brauchen/dürfen auch nicht gepflegt werden.

BEHGEW gilt in Abhängigkeit von BEH_ATTR_TARA als Gewicht des Leer-Behälters oder als Gewicht des beladenen Behälters, wie es im WE erfaßt wurde. Das Gewicht eines beladenen Behälters dient zur Planung für Komplett-Auslagerungen. Es wird auf 0 gesetzt, sobald etwas aus dem Behälter abgebucht wird.

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

BEH_ZUS_UNDEF

0

BEHZUS: undefiniert/nicht verwenden

BEH_ZUS_FREI

1

BEHZUS: unbenutzt

BEH_ZUS_INBEARB

2

BEHZUS: in Bearbeitung

BEH_ZUS_INTRANS

3

BEHZUS: in Transport

BEH_ZUS_EINGELAGERT

4

BEHZUS: im Lager

BEH_ZUS_AUSGELAGERT

5

BEHZUS: im WA

BEH_DISP_KEINE

0

BEHDISP: nicht gebunden

BEH_DISP_EINLVPL

1

BEHDISP: zur E-Verplanung

BEH_DISP_ZUEINL

2

BEHDISP: BSTDs sind einzulagern

BEH_DISP_EINZULAGERN

3

BEHDISP: BEH ist einzulagern

BEH_DISP_ZUAUSL

4

BEHDISP: für Auslagerung benutzen

BEH_DISP_AUSZULAGERN

5

BEHDISP: ist auszulagern

BEH_SPER_FREI

0

nicht gesperrt

BEH_SPER_SPER

1

gesperrt

BEH_SPER_INSPER

2

zum Sperren vorgemerkt

BEH_FREEZE_FREI

0

nicht eingefroren

BEH_FREEZE_SPER

1

eingefroren

BEH_FREEZE_INSPER

2

zum Einfrieren vorgemerkt

BEH_ORTKZ_UNDEF

' '

Keine Orts-Information, kein BEHPID

BEH_ORTKZ_FID

'F'

FID gilt: Im Lager, ortsfest

BEH_ORTKZ_BEH

'B'

Parent-ID ist BEHID, siehe BEHPID

BEH_ORTKZ_THM

'T'

Parent-ID ist THMID, ist Wurzel, mobil

BEH_ORTKZ_WEG

'R'

Ist außerhalb unterwegs

BEH_ATTR_PIDFEST

(1<<0)

Attribut: fest zugeordnet zu Parent

BEH_ATTR_CHLDFEST

(1<<1)

Attribut: besteht aus fest zugeordneten Childs

BEH_ATTR_DELEMPTY

(1<<2)

Attribut: löschen, wenn leer

BEH_ATTR_MINFVOL

(1<<3)

Attribut: Mindestfüllvolumen berücksichtigen

BEH_ATTR_KMAX1BEH

(1<<4)

Attribut: Nur für komplette Komm.-Aufträge

BEH_ATTR_TARA

(1<<5)

Attribut: Beh-Gewicht ist Tara

BEH_ATTR_AUTOVIRT

(1<<6)

Attribut: Automatisch zu quitteiren, Virtuell

BEH_ATTR_FLGS

"FCLVKTA"

Kennbuchstaben für Attribute

BEH_HOEHE_DFLT

120

HOEHE: Wert, falls nicht gesetzt

BEH_BEHTYP_DFLT

1

BEHTYP: Wert, falls nicht gesetzt (Euro-Pal)

BEH_BGRFREI_UNDEF

-999999

BGRFEI: Wert, falls nicht gesetzt

Tabelle BEHDEF / Behälterdefinition

In dieser Tabelle werden die bekannten Behältertypen definiert, um nach deren Eigenschaften die Behandlungsweise im Lager unterscheiden zu können.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

BEHTYP

E

N

2

 

Behältertyp

BEHKLASSE

M

N

2

 

Behälterklasse

BEHNAM

 

S

20

 

Behältername

BEHNAMK

 

S

3

 

Behältername Abkürzung

BEHGEW

 

N

4

 

Eigengew. des Behälters (in gr)

MAXIGEW

 

N

4

 

Max. zu kommissierende Inhaltsgew. (in gr)

HOEHE

 

N

2

 

Höhe des Behälters (in cm)

BEHGF

 

N

4

 

Grundfl. für sum. PLVW (in qcm)

LENPLKO1

 

N

2

 

Länge der 1.Pl.Koord.Komp. (in cm)

LENPLKO2

 

N

2

 

Länge der 2.Pl.Koord.Komp. (in cm)

FACHARTEN

 

S

16

 

mögliche Facharten

Spaltenbeschreibung

Das Feld HOEHE beinhaltet lediglich die Höhe eines solchen Behälters, also ohne eventuell darauf lagerndem Gut. Die effektive Höhe incl. Gut ist bei expliziten Behältern im BEH, bei impliziten Behältern eines Objektes (O) im OSTAMM und impliziten einer Teilemenge im TSTAMM vermerkt.

Die Abmessungen in HOEHE, LENPLKO1 und LENPLKO2 sind die real gemessenen Werte.

In dem String FACHARTEN werden die Facharten eingetragen, in die dieser BEHTYP zugeführt werden darf. Die möglichen Werte sind der Tabelle FACH zu entnehmen. Ist FACHARTEN leer, darf der Behälter überhaupt nicht ins Lager (auch nicht in Puffer!).

In MAXIGEW kann in ein BEHDEF eines Kommissionierwagens konfiguriert werden, bis zu welchem Gewicht maximal kommissioniert werden darf (Gewichtseinschränkung bei der Kommissionierung).

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

BEHDEF_TYP_UNDEF

0

BEHTYP: undefiniert/unbekannt

BEHDEF_KLAS_UNDEF

0

undefiniert

BEHDEF_KLAS_PAL

1

Palette

BEHDEF_KLAS_BOX

2

(kleine) Box

BEHDEF_KLAS_PAKET

3

Paket

BEHDEF_KLAS_CONT

4

Container

BEHDEF_KLAS_GBOX

5

grosse Box

BEHDEF_KLAS_KWG

6

Komm-WG

BEHDEF_KLAS_KWGF

7

Komm-WG Fach

BEHDEF_KLAS_LOSE

9

lose Teile

BEHDEF_KLAS_MAGNET

10

Kranwerkzeug Magnet

BEHDEF_KLAS_ZANGE

11

Kranwerkzeug Zange

BEHDEF_KLAS_HAKEN

12

Kranwerkzeug Haken



Tabelle BSTD / Bestandstabelle

Diese Tabelle enthält die einzelnen Bestände. Ein Bestand ist ein Objekt oder eine Menge von gleichen Teilen, die sich zusammen an einem Ort befinden.

Bestände sind entweder ortsfest oder mobil. Die FID sagt aus, wo dieser Bestand verbucht ist. Bei mobilen Beständen ist der aktuelle Ort über den Behälter mit der eingetragenen Behälter-ID festzustellen.

Bestände beziehen sich auf ein OMEGA: "Objekt oder Menge eines Gutes", das einem Mandanten gehört (im TSTAMM bzw. OSTAMM eingetragen).

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

BSTDID

E

N

4

 

Bestands-Identifikation

MANDANT

 

N

4

 

Mandant

BEHTYP

 

N

2

 

Behältertyp

BEHID

M

N

4

 

Behälter-ID

THMID

 

N

4

 

Transporthilfsmittel-ID

CONTROL

 

N

4

 

Bestandsattribute

LART

 

N

2

 

Lagerart

FID_STAND

 

N

2

 

Fach-ID Standort (Werk)

FID_LAG

 

N

2

 

Fach-ID Lager

FID_LBER

 

N

2

 

Fach-ID Lagerbereich

FID_KO1

 

N

2

 

Fach-ID 1. Koord.-komp.

FID_KO2

 

N

2

 

Fach-ID 2. Koord.-komp.

FID_KO3

 

N

2

 

Fach-ID 3. Koord.-komp.

FID_KO4

 

N

2

 

Fach-ID 4. Koord.-komp.

FID_KO5

 

N

2

 

Fach-ID 5. Koord.-komp.

PLKO1

 

N

2

 

1. Platz-Koord.-komp.

PLKO2

 

N

2

 

2. Platz-Koord.-komp.

TNR

M

N

4

 

Teilenummer

ONR

M

N

4

 

Objektnummer

TMEN

 

N

4

 

Teilemenge

TVMEN

 

N

4

 

Teilemenge verfügbarer Teile

TNMEN

 

N

4

 

Beauftragte Nachschubmenge

VARGEW

 

N

4

 

Variables (erfasstes) Gewicht in gr

TEGEW

 

N

4

 

Einzelstückgewicht

TGEH

 

N

2

 

Gewichtseinheit

LOSID

 

N

8

 

Los-Identifikation/Charge

ZUREF

 

N

4

 

Zusatz-Referenz

ENR

 

N

4

 

Einlagerauftragsnummer

EID

 

N

4

 

Einlagerauftrags-ID

VPMEN

 

N

4

 

Verpackungsmenge

KVMEN

 

N

4

 

Kleinste verplanbare Menge

KOERNUNG

 

N

4

 

Körnung für Gruppenbestände

GBNR

 

N

2

 

Gebindenummer

SERKZ

 

N

2

 

Kennzeichen Seriennummern vorhanden

NOZOLLKZ

 

N

2

 

Kennzeichen Bestand unverzollt

SPER

 

N

2

 

Sperrmerkmal

FREEZE

 

N

2

 

Bestand eingefroren

NDZUS

 

C

1

 

Nulldurchgangszustand

ANZINV

 

N

2

 

Anzahl avisierter Inventuren

REFCNT

 

N

2

 

Anzahl avisierter Einlagerungen

BSTDGRP

 

N

2

 

1 + Anzahl Detail-BSTDs zu diesem

BSTDGID

 

N

4

 

Bestands-ID der Gruppe

LPBSTDID

 

N

4

 

ID letzte Pickung in der Gruppe

KOMMNR

M

N

4

 

diesem Auftrag speziell zugeordnet

ZMANDANT

 

N

4

 

Zahl-Mandant

FIFORF

 

N

4

 

FIFO-Reihenfolge

VFTIME

 

N

4

 

Timestamp Verfalldatum (MHD)

ETIME

 

N

4

 

Timestamp Einlagerung

PTIME

 

N

4

 

Timestamp Produktionsdatum

LBTIME

 

N

4

 

Timestamp letzte Bewegung oder Pickung

INVTIME

 

N

4

 

Timestamp letzte Inventur

Spaltenbeschreibung

VARGEW ist ein erfasstes Gewicht des Bestandes. Dieses Gewicht ist nur vorhanden wenn im Artikelstamm die Eigenschaft "gewichtsvariabel" aktiviert ist. Dies gilt fuer Artikel deren reales Gewicht oft stark von den Stammdaten abweicht. Das Gewicht wird immer in Gramm geführt.

TEGEW kann hier vom Artikelstamm abweichen; mglw. bekommt der Bestand den alten Wert des Artikels, falls ein Artikel eingelagert wird, der eine neue Gewichtseinheit hat o.ä. Der Artikelstamm wird dann auf den neuen Wert gesetzt.

BSTDID ist der eindeutige Schlüssel.

MANDANT ist hier aus Effizienzgründen redundant vorhanden, die Information ist auch in TSTAMM bzw. OSTAMM.

BEHID referenziert einen bestimmten Behälter, in dem dieser Bestand sich befindet. Ist der Behälter nicht explizit, sondern implizit, ist BEHID zwar Null, aber ein BEHTYP ist angegeben (nur bei ONR). Ist ein solcher Bestand direkt (mit seinem impliziten Behälter) auf einem Transporthilfsmittel geladen, so ist THMID gesetzt. Sind BEHID und THMID Null, dann muß FID ausgefüllt sein: Lose Teile oder ein loses Objekt in einem Fach.

Die FID definiert das Fach bzw. den Ort, an dem der Bestand verbucht ist, siehe auch FACH-Tabelle. FID kann leer sein, dann muß BEHID ausgefüllt sein: Bestand wird transportiert (mobiler Bestand).

Wenn FID und BEHID ausgefüllt sind, ist das OMEGA in diesem Behälter, der in diesem Fach steht. Die FID ist auch im Wurzelelement des BEH-Baumes eingetragen.

Die TNR bezeichnet das Gut und den Eigentümer (Mandant) und verweist auf den TSTAMM.

Die ONR bezeichnet das Objekt, wenn keine TNR bekannt ist, und den Eigentümer (Mandant), und verweist auf den OSTAMM.

SPER sperrt den Bestand für jede normale Benutzung. Auslageraufträge der Klasse "Nacharbeit" wiederum verplanen genau nur gesperrte Bestände. Die Sperrung erfolgt durch den Anwender.

Wenn FREEZE gesetzt ist, ist der Bestand an seinen Behälter gebunden. Dies unterbindet Zuschüttungen auf den Bestand (wie ANZINV auch). FREEZE - ähnlich wie SPER, allerdings nicht durch Anwender sondern durch Software.

KOERNUNG für Gruppen-Bestände

GBNR eindeutige Gebindenummer. Bei einer Zuschüttung von verschiedenen Gebinden wird das grösstmögliche gemeinsame Gebinde berechnet und hinterlegt. Gibt es kein gemeinsames Gebinde für beide Bestände so wird die Gebindenummer gleich 0 (keine Gebinde oder Gebinde unbekannt).

KVMEN Anzahl der Teile in einem Gebinde, kleinste hantierbare Menge

Der NDZUS soll ausdrücken, ob, und wenn ja wie sehr, man der TMEN vertrauen darf. NORMAL heißt: Die TMEN ist wohl korrekt, bislang hat niemand behauptet (insbesondere nicht das BP), der Bestand sei leer. Ein Wechsel erfolgt erst bei einer Nulldurchgangsbestätigung. Ist der NDZUS nun LEER, wird der Bestand löschbar (zumindest bzgl. dieses Kriteriums).

Daraus ergibt sich, daß neue, TMEN-behaftete Bestände mit NDZUS NORMAL initialisiert werden, solche aber, die bereits mit TMEN gleich Null in die Welt gesetzt werden (z.B. sog. Schattenbestände) den NDZUS LEER erhalten. Erfolgt bei einem mit NDZUS LEER behafteten Bestand eine TMEN-Zubuchung (Zuschüttung, Rücklagerung etc.), so ist der NDZUS wieder auf NORMAL zu setzen.

Die NDZUSe INV und ZAEHL werden ausschließlich durch Verbuchung einer Inventur verändert. Eine "normale" TMEN-Verbuchung hat auf einen solchen NDZUS keine Auswirkung. Er unterbindet allerdings auch keine Buchungen an der TMEN.

Eine Bestandsgruppe besteht aus einem BSTD mit BSTDGRP>0 gesetzt, der die ganze Verfügbarbarkeit der Gruppe enthält, und einem oder mehreren Detail-BSTDs nur mit TMENs, die mit BSTDGID auf die BSTDID der Gruppe verweisen. Verplanungen geschehen an der ganzen Gruppe, Pickungen an dem jeweiligen Detail-BSTD. Dennoch müssen auch die TMENs im Gruppen-BSTD repräsentiert werden, um anhand des G-BSTDs sehen zu können, in welchem Maße es Verplanungen darauf gibt. In die Summenbestände geht also genau der G-BSTD ein, und keiner der Detail-BSTDs.

Alle BSTDs einer Gruppe haben dieselbe TNR bzw. ONR, und damit auch denselben Mandanten. Bestandgruppen werden auch nur innerhalb eines Faches gebildet, so daß alle Komponenten dieselbe FID haben, und auch ein Fach dazu existiert. Der Gruppen-BSTD hat keine Behälter-Information.

Alle verplanungs-relevanten Attribute der Detail-Bestände müssen gleich sein, und im Repräsentanten, dem Gruppen-BSTD genau so vorhanden sein. Das betrifft insbesondere das Sperrkennzeichen. Entweder die ganze Gruppe ist gesperrt, oder aber die ganze Gruppe ist ungesperrt. Auch der Zwischenzustand INSPER muß am G-BSTD realisiert werden.

Die Avisierung von Inventuren (ANZINV) geschieht nur an der Gruppe: eine Inventur betrifft immer die ganze Gruppe.

Bestandgruppen werden z.B. dann gebildet, wenn mehrere BSTDs gleicher Art in einem FACH sind, diese aber physikalisch nicht wahlfrei zugreifbar sind, also gestapelt oder in einem FIFO-Fach. Ein anderer Anlaß kann sein, daß Nachschub ohne Zuschüttung beabsichtigt ist.

Verschwindet der letzte Detail-BSTD einer Gruppe, muß der Gruppen-BSTD ebenfalls entsorgt werden, außer er hat noch eine TNMEN oder einen REFCNT (avisierte Vergrößerung der Gruppe).

Die VPMEN ist die kleinste greifbare Menge, was allerdings nicht garantiert, daß nicht auch Einzelteile gepickt werden. Bei der Kommissionierung wird die VPMEN benutzt, um dem Kommissionierer anzuzeigen, wieviele Verpackungs-Einheiten er greifen soll. TSTAMM.VPCODE bezieht sich auf die VPMEN. VPMEN kann vom Artikelstamm abweichen, wenn es mit einer bestimnmten VPMEN eingelagert wurde (wird bei der Einlagerung aus dem Artikelstamm übernommen) und der Artikelstamm später geändert wurde.

ENR, EID muß bei Zusammenschüttungen nicht mehr 100% stimmen. Nur einer der eingelagerten Artikel "gewinnt" hier.

Ist KOMMNR gesetzt ist ein Bestand für einen bestimmten Auftrag reserviert. Die KOMMNR entspricht im KSTAMM der kanr.

Wenn in ZMANDANT ein anderer Mandant eingetragen ist als in MANDANT, so ist der Mandant in ZMANDANT der zahlender Mandant für einen Bestand.

Das CONTROL-Bit BEHKPL bleibt in solange gesetzt, wie der Bestand nicht angebrochen ist (noch keine Pickung). Das CONTROL-Bit BEHVPL wird vom Auslager-Verplaner gesetzt, wenn der Bestand komplett (mit seinem Behälter zusammen) verplant wurde.

Die MARKANZ CONTROL-Bits ab MARKPOS kodieren unabhängige Attribute wie "zweite Wahl" oder spezielle Sperrgründe. Ihre Bedeutung wird anderswo festgelegt. Sie können bei der Wahl der Bestände durch den Auslager-Verplaner wirksam werden.

Ist das CONTROL-Bit AZUG gesetzt, ist der Bestand speziell dem durch die KOMMNR bezeichneten Auftrag zugeordnet, und darf nicht für andere Aufträge herangezogen werden. Die KOMMNR kann noch 0 sein, obwohl AZUG schon gesetzt ist (z.B. Teilpreisauszeichnung).

Die ZUREF wird z.B. für eine Lagerpostnummer (Zoll) benutzt. Sie ist eine Art Charge und darf bei Zuschüttung nicht gemischt werden, ist aber planungs-irrelevant.

FIFORF enthält einen Zeitstempel und legt damit die Verplanungsreihenfolge fest: das kleinste FIFORF zuerst. Normalerweise wird bei der Erzeugung eines Bestandes die aktuelle Zeit eingetragen. Bei einer "LIFO"-Einlagerung soll der Bestand älter erscheinen, als die anderen, damit er vorgezogen wird. In diesem Fall wird der rückwärts zählende Nummernkreis NR_LIFO benutzt, um ein ständig fallendes Pseudo-Datum einzutragen. Während der Lebensdauer eines BSTD ändert sich sein FIFORF nicht.

Im Teilestamm ist ein Merkmal gesetzt, ob das Teil überhaupt ein MHD besitzt. Wenn ja, wird im WE ein solches MHD abgefragt, und in VFTIME hinterlegt.

PTIME beinhaltet das Produktionsdatum, es ist z.B. im Zusammenhang mit der Quarantaenezeit (TSTAMM.QDT) im Teilestamm von Bedeutung.

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

BSTD_SPER_FREI

0

nicht gesperrt

BSTD_SPER_SPER

1

gesperrt

BSTD_SPER_INSPER

2

zum Sperren vorgemerkt

BSTD_FREEZE_FREI

0

nicht eingefroren

BSTD_FREEZE_SPER

1

eingefroren

BSTD_FREEZE_INSPER

2

zum Einfrieren vorgemerkt

BSTD_NDZUS_NORMAL

'0'

Nulldurchgangszustand: normal

BSTD_NDZUS_LEER

'1'

Nulldurchgangszustand: leer gesehen

BSTD_NDZUS_INV

'2'

Nulldurchgangszustand: Inventur nötig

BSTD_NDZUS_ZAEHL

'3'

Nulldurchgangszustand: Zählen nötig

BSTD_CONTROL_BEHKPL

(1<<0)

Behältermenge komplett (nicht angebrochen)

BSTD_CONTROL_BEHVPL

(1<<1)

Behälter komplett verplant

BSTD_CONTROL_AZUG

(1<<2)

einem Auftrag speziell zugeordnet

BSTD_CONTROL_MARKPOS

8

Erste Bit-Position für Markierungen

BSTD_CONTROL_MARKANZ

15

Anzahl Markierungen

BSTD_CONTROL_MARKMSK

(((1<<15)-1)<<8)

Alle Markierungen

BSTD_CNTRL_FLGS

"KVZ"

Kennbuchstaben für Bits



Tabelle FACH / Fachbelegung

In dieser Tabelle werden die Lagerfächer definiert. Ein Fach wird durch seine Koordinate (FID) identifiziert. Welche Koordinate (FID_KO1 - FID_KO5) was beinhaltet(Regal, Feld, Ebene etc.) wird in der Tabelle LBER in den Feldern IKOREGAL, IKOFELD ff. definiert.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

FID_STAND

T1

N

2

 

Fach-ID Standort (Werk)

FID_LAG

T1

N

2

 

Fach-ID Lager

FID_LBER

T1

N

2

 

Fach-ID Lagerbereich

FID_KO1

T1

N

2

 

Fach-ID 1. Koord.-komp.

FID_KO2

T1

N

2

 

Fach-ID 2. Koord.-komp.

FID_KO3

T1

N

2

 

Fach-ID 3. Koord.-komp.

FID_KO4

T1

N

2

 

Fach-ID 4. Koord.-komp.

FID_KO5

T1

N

2

 

Fach-ID 5. Koord.-komp.

TZEIN

 

N

2

 

Transportzone für Zuführung

TZAUS

 

N

2

 

Transportzone für Entnahme

TZBI

 

N

2

 

Transportzone bidirektional

ZUGRIFF

 

N

2

 

Zugriffsreihenfolge auf Bestände

TFKL

 

N

2

 

Fachklasse (ABC...)

HOEHE

 

N

2

 

nutzbare Höhe (in cm)

LENPLKO1

 

N

2

 

Länge der 1. Platz-Koord.-Komp. (in cm)

LENPLKO2

 

N

2

 

Länge der 2. Platz-Koord.-Komp. (in cm)

FACHART

 

C

1

 

Fachart (physikalisch)

FACHZUS

 

N

2

 

Fachzustand

FACHINV

 

N

2

 

Fachinventur notwendig

ANZIAVPL

 

N

2

 

Anzahl avisierte Inventur-AVPLs

BEHTYP

 

N

2

 

Behältertyp

VTKLAVEK

 

N

4

 

Verträglichkeitsklassenausschluss

VTKLAMUSS

 

N

4

 

Verträglichkeitsklassenforderung

MANDANT

 

N

4

 

Reserviert für Mandant

MNDTTYP

 

N

2

 

Mandanten-Fixierung pro FACH

BSTDGID

 

N

4

 

Bestands-ID der Gruppe

FGR

 

N

4

 

Fachgröße (in cm/qcm/St)

FGRFREI

 

N

4

 

freie Fachgröße (in cm/qcm/St)

FGRRES

 

N

4

 

reservierte Fachgröße (in cm/qcm/St)

FUFVEK

 

AN2

4

 

Bit-Vektor der nicht freien Felder

Spaltenbeschreibung

Die Werte in HOEHE, LENPLKO1 und LENPLKO2 sind der nutzbare Teil der real existierenden Abmessungen. Es sind Spielräume zwischen den Behältern bzw. zwischen Behälter und Fachbegrenzung zu berücksichtigen, um die einzelnen Behälter noch bewegen zu können.

In der FACHART wird die Beschaffenheit des Faches beschrieben, um seine Eignung für bestimmte Behältertypen (siehe BEHDEF) auszudrücken. Ist Fachart leer, darf überhaupt nichts in dieses Fach.

Ist der BEHTYP LOSE_WARE, so liegen nicht Behälter, sondern direkt Bestände (gleicher TNR), und die Fachgrößen (ganz/frei/reserviert) sind auf Stück umgerechnet. Für Teile anderer Basis-Einheiten ist sowas verboten.

Ist eine BSTDGID eingetragen, ist nur genau diese Bestandsgruppe im Fach. Es darf auch nur höchstens eine Gruppe in ein Fach. Ob ein Fach Gruppenbildung erfordert, ist dem ZUGRIFF anzusehen: ist es nicht "random", ist eine Gruppe erforderlich. Dabei steht das GM in den Konstanten des Zugriffs fuer "gleiche Mengen" (gekörnter Bestand). Für die Mengenbestimmung ist die Menge des Bestandes entscheidend (nicht seine Verpackungsmenge). Ungekörnte Bestände können unterschiedliche Mengen enthalten (und dem Gruppenbestand kann man dann die typische Menge der Detailbestände nicht mehr ansehen).

Der BSTDCNT zählt diejenigen Bestände im Fach, die direkt in diesem Fach liegen, also weder eine THMID noch eine BEHID eingetragen haben (FFS: ONR). Gruppenbestände sind also auch in diesem Zähler erfaßt. Solange der BSTDCNT nicht 0 ist, gilt das Fach auch nicht als leer, und behält seine Bindungen.

ANZIAVPL, die Anzahl avisierter Inventur-AVPLs, die auf diese FID gehen, dient der Vermeidung von Kollisionen mit Zufuhr-Reservierungen.

FACHINV wird gesetz, wenn eine Zuschüttung geplant war und durch den Bediener nicht eingelagert werden konnte, da das Fach bereits voll ist. Dies führt zu einer Inventur aller im Fach befindlichen Bestände.

MANDANT wird, wenn MNDTTYP_NOMIX gesetzt ist, durch den ersten eingebuchten Bestand gesetzt (BSTD.mandant). Ist MNDTTYP_FIX gemeint, so ist das Feld MANDANT selbst zu setzen (manuell durch Anwender). Bei MNDTTYP_VAR wird das Feld MANDANT gar nicht beachtet.

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

FACH_ZUS_INVALID

0

Fach ungültig

FACH_ZUS_FREI

1

Fach frei

FACH_ZUS_RES

2

Fach reserviert

FACH_ZUS_BEL

3

Fach belegt

FACH_ZUS_LEERLAUF

4

Fach leerlaufen lassen

FACH_ZUS_GESPERRT

5

Fach gesperrt

FACH_VTKLA_1

(1<<0)

Ausschluss der VTKL 1

FACH_VTKLA_2

(1<<1)

Ausschluss der VTKL 2

FACH_VTKLA_3

(1<<2)

Ausschluss der VTKL 3

FACH_VTKLA_4

(1<<3)

Ausschluss der VTKL 4

FACH_VTKLA_5

(1<<4)

Ausschluss der VTKL 5

FACH_NO_BEHTYP

0

BEHTYP: kein Behältertyp

FACH_BEHTYP_LOSE_WARE

-99

BEHTYP: Lose Ware

FACH_MNDTTYP_VAR

0

Mandant pro Fach: variabel

FACH_MNDTTYP_NOMIX

1

Mandant pro Fach: nicht gemischt

FACH_MNDTTYP_FIX

2

Mandant pro Fach: fix

FACH_NO_MANDANT

0

MANDANT: kein Mandant

FACH_ZUG_RANDOM

0

ZUGRIFF: wahlfreier Zugriff auf Bestände

FACH_ZUG_FIFO

1

ZUGRIFF: First in First out

FACH_ZUG_LIFO

2

ZUGRIFF: Last in First out

FACH_ZUG_FIFO_GM

3

ZUGRIFF: First in First out (gleiche Mengen)

FACH_ZUG_LIFO_GM

4

ZUGRIFF: Last in First out (gleiche Mengen)

FACH_FACHART_NOBEH

'N'

keine Behälter zulässig

FACH_FACHART_BODEN

'B'

Fach mit eigenem Boden

FACH_FACHART_SCHRAEG

'S'

Fach mit schrägem Boden

FACH_FACHART_ROLL

'R'

Fach mit Rollen

FACH_FACHART_QTR

'Q'

Fach hat lediglich Querträger

FACH_FACHART_HUELS

'H'

Hülsenfach für Ballen

FACH_FACHART_MAGNET

'M'

Fach für Magnet

FACH_FACHART_MAG_ZA

'Z'

Fach für Magnet oder Zange

FACH_FACHART_MAG_HAK

'C'

Fach für Magnet oder Haken

FACH_FACHART_MZH

'A'

Fach für Magnet,Zange oder Haken

FACH_ALLE_ARTEN

"NBSRQHMZCA"

Alle bekannten Facharten

Konstantenbeschreibung

ZUS_RES ist ein Fach, wenn eine Reservierung vorliegt (fgrres>0), aber noch nichts in dem Fach liegt. ZUS_BEL ist ein Fach, wenn etwas in dem Fach liegt. Weitere Reservierungen auf das Fach führen das Fach _nicht_ mehr in den Zustand ZUS_RES, es bleibt ZUS_BEL.

Tabelle GLIMRFE / Gewichtsbeschränkung

In dieser Tabelle werden Gewichts-Beschränkungen für ganze Koordinaten-Bereiche definiert.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

STANDMIN

 

N

2

 

kleinste Fach-ID Standort (Werk)

STANDMAX

 

N

2

 

größte Fach-ID Standort (Werk)

LAGMIN

 

N

2

 

kleinste Fach-ID Lager

LAGMAX

 

N

2

 

größte Fach-ID Lager

LBERMIN

 

N

2

 

kleinste Fach-ID Lagerbereich

LBERMAX

 

N

2

 

größte Fach-ID Lagerbereich

REGMIN

 

N

2

 

kleinste Fach-ID Regal

REGMAX

 

N

2

 

größte Fach-ID Regal

FELDMIN

 

N

2

 

kleinste Fach-ID Feld

FELDMAX

 

N

2

 

größte Fach-ID Feld

EBMIN

 

N

2

 

kleinste Fach-ID Ebene

EBMAX

 

N

2

 

größte Fach-ID Ebene

PRIO

 

N

2

 

Priorität des Eintrages

GMAXEINL

 

N

4

 

max. Gewicht pro Einlagerung [g]

GMAXRFE

 

N

4

 

max. Gewicht RFE summarisch [g]

GMAXRF

 

N

4

 

max. Gewicht Stapel summarisch [g]

Spaltenbeschreibung

Das hier benutzte Koordinaten-System ist das FIDRFE-System (Regal, Feld, Ebene), wie es im LBER definiert wird, und auch für Gefahrstoffe benutzt wird.

Alle Koordinaten werden hier einzeln als Bereich angegeben. Alle für eine FIDRFE zutreffenden Einträge gleicher Priorität sind gleichermaßen wirksam (soweit das jeweilige Gewicht überhaupt angegeben ist). Einträge mit höherer Priorität verdecken die Einträge mit niedrigerer Priorität (soweit das jeweilige Gewicht überhaupt angegeben ist). Höhere Prioritäten formulieren also Ausnahmen von den allgemeinen Aussagen niedrigerer Priorität.

Ein Wildcard für eine FID-Komponente kann (ohne Kenntnis des genauen erlaubten Wertebereiches, vgl. LBER-Tabelle) auch durch 0 bis 9999 kodiert werden.

Durch GMAXEINL wird das Gesamtgewicht einer Einlagerung (inklusive Behälter) beschränkt.

Sollen nicht alle Gewichtsbeschränkungen angegeben werden, so steht in den nicht spezifizierten Columns die Konstante GEW_UNDEF. Die Konstante GEW_NOLIM hingegen sagt explizit aus, daß keine Beschränkung vorliegt. Ist eine echte Null als Gewicht angegeben, wirkt das als totale Beschränkung.

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

GLIMRFE_GEW_NOLIM

(-1)

GMAX: Gewicht unbeschränkt

GLIMRFE_GEW_UNDEF

(-2)

GMAX: Gewicht nicht definiert



Tabelle LAG / Lagerdefinition

In dieser Tabelle wird ein Lager definiert. Ein Lager ist eine von evtl. mehreren logischen Einheiten innerhalb eines Standortes. Ein Lager kann in mehrere Lagerbereiche (LBER) unterteilt werden, die sich organisatorisch oder technologisch unterscheiden.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

FID_STAND

T1

N

2

 

Fach-ID Standort (Werk)

FID_LAG

T1

N

2

 

Fach-ID Lager

LAGNAM

 

S

40

 

Name des Lagers

TOURBLNR

 

N

2

 

Tourenblocknummer

Tabelle LBER / Lagerbereichsbeschreibung

In dieser Tabelle wird ein Lagerbereich definiert. Ein Lagerbereich ist ein organisatorisch oder technologisch einheitlicher, abgeschloßener Bereich innerhalb eines Lagers.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

FID_STAND

T1

N

2

 

Fach-ID Standort (Werk)

FID_LAG

T1

N

2

 

Fach-ID Lager

FID_LBER

T1

N

2

 

Fach-ID Lagerbereich

LBERNAM

 

S

40

 

Name des Lagerbereichs

LTYP

 

N

2

 

Lagerbereichstyp

ETYP

 

N

2

 

Einlagerstrategie

LART

 

N

2

 

Lagerbereichsart

ZUSCH

 

N

2

 

Zuschüttungsart

UNTLIEF

 

N

2

 

Kennzeichen Unterlieferung erlaubt

UEBLIEF

 

N

2

 

Kennzeichen Überlieferung erlaubt

TOURBLNR

 

N

2

 

Tourenblocknummer

ETOURDIM

 

N

2

 

Einlagertourdimension

MAXVPLVOL

 

N

4

 

maximales Verplanungsvolumen in cm3

IBLIKO

 

N

2

 

Index Blindkoordinate

KO1MIN

 

N

2

 

kleinste KO1

KO1MAX

 

N

2

 

größte KO1

KO2MIN

 

N

2

 

kleinste KO2

KO2MAX

 

N

2

 

größte KO2

KO3MIN

 

N

2

 

kleinste KO3

KO3MAX

 

N

2

 

größte KO3

KO4MIN

 

N

2

 

kleinste KO4

KO4MAX

 

N

2

 

größte KO4

KO5MIN

 

N

2

 

kleinste KO5

KO5MAX

 

N

2

 

größte KO5

KOFORM

 

S

80

 

Koordinaten-Formatstring

KOKTIT

 

S

80

 

Koordinaten-Kurz-Titel

KOKFORM

 

S

80

 

Koordinaten-Kurz-Formatstring

IKO1

 

N

2

 

Formatindex KO1

IKO2

 

N

2

 

Formatindex KO2

IKO3

 

N

2

 

Formatindex KO3

IKO4

 

N

2

 

Formatindex KO4

IKO5

 

N

2

 

Formatindex KO5

IKOREGAL

 

N

2

 

Zuordnung KOx zu Regal

IKOFELD

 

N

2

 

Zuordnung KOx zu Feld

IKOSUBFELD

 

N

2

 

Zuordnung KOx zu Subfeld

IKOHOEHE

 

N

2

 

Zuordnung KOx zu Hoehe

IKOSUBHOEHE

 

N

2

 

Zuordnung KOx zu Subhoehe

PMTKO1

 

S

20

 

Prompt KO1

PMTKO2

 

S

20

 

Prompt KO2

PMTKO3

 

S

20

 

Prompt KO3

PMTKO4

 

S

20

 

Prompt KO4

PMTKO5

 

S

20

 

Prompt KO5

PLKO1MIN

 

N

2

 

kleinste PLKO1

PLKO1MAX

 

N

2

 

größte PLKO1

PLKO2MIN

 

N

2

 

kleinste PLKO2

PLKO2MAX

 

N

2

 

größte PLKO2

PLKOFORM

 

S

40

 

Platz-Koordinaten-Formatstring

PLKOKTIT

 

S

40

 

Platz-Koordinaten-Kurz-Titel

PLKOKFORM

 

S

40

 

Platz-Koordinaten-Kurz-Formatstring

IPLKO1

 

N

2

 

Formatindex PLKO1

IPLKO2

 

N

2

 

Formatindex PLKO2

PMTPLKO1

 

S

20

 

Prompt PLKO1

PMTPLKO2

 

S

20

 

Prompt PLKO2

ABMPLKO1

 

N

2

 

Abmessung einer PLKO1 (in cm)

ABMPLKO2

 

N

2

 

Abmessung einer PLKO2 (in cm)

PLKOVW

 

N

2

 

Verwaltung der Platz-Koord.-Komponenten

FACHBEHTYP

 

N

2

 

BEHTYP-Fixierung pro FACH

BEHKLV

 

N

4

 

BEHKLASSEn Erlaubnisvektor

NOTMPICK

 

N

2

 

Keine Teilmengenpickungen zulässig (1)

NEUVPANBR

 

N

2

 

bedingt/ja/nein darf VP-Anbruch erzeugen

VTKLAVEK

 

N

4

 

Verträglichkeitsklassenausschluss

VTKLAMUSS

 

N

4

 

Verträglichkeitsklassenforderung

VERTGEO

 

N

2

 

vertikale Geometrie

SUMLBER

 

C

1

 

Summenbestandsführung Lagerbereich

SUMKO1

 

C

1

 

Summenbestandsführung KO1

SUMKO2

 

C

1

 

Summenbestandsführung KO2

SUMKO3

 

C

1

 

Summenbestandsführung KO3

SUMKO4

 

C

1

 

Summenbestandsführung KO4

CONTROL

 

N

4

 

Steuerungs-Bits

Spaltenbeschreibung

Die Werte in ABMPLKO1 und ABMPLKO2 sind der effektiv nutzbare Anteil der real bestehenden Platzbreite. Diese Werte werden bei der Fachsuche ins Verhältnis gesetzt zur LENPLKO1 und LENPLKO2 im FACH und ergeben somit die Anzahl bzw. Numerierung der Plätze innerhalb eines Faches.

Bei FFVW-Lagerbereichen spezifiziert PLKOVW die genaue Art der Fachgrössenbestimmung.

Die Spalte VTLKVEK verbietet die gesetzten Verträglichkeitsklassen für den ganzen Lagerbereich, wie ein FACH das auch einzeln kann. Ebenso verlangt die Spalte VTKLMUSS die gesetzten Verträglichkeitsklassen für den ganzen Lagerbereich, wie ein FACH das auch einzeln kann. Je nach Konfiguration (ZKV) sind auch Bestands-Markierungen in den Verträglichkeitsklassen enthalten.

Die Spalte VERTGEO spezifiziert den vertikalen Bezug zwischen Fächern. Normalerweise sind Fächer unabhängig voneinander zugreifbar/nutzbar. VERTGEO_STAPEL bedeutet, daß die Fächer eigentlich gestapelte Ware sind (z.B. Brammen). VERTGEO_VERSATZ bedeutet, daß die Fächer eigentlich versetzt gestapelte Ware sind: ein oben liegendes Fach erfordert zwei darunter liegende Fächer gefüllt, um selber nutzbar zu sein (Coil-Lager). Die darunter liegenden Fächer haben eine um eins reduzierte KO3 (IKOHOEHE?), und bei Versatz eine um eins grössere und kleinere KO2 (IKOFELD?).

Der Wert in IBLIKO bewirkt, dass die dort angegebene Koordinate durch den Quittierer gesetzt wird.

IKO* bezieht sich auf die Position des Feldes in KOKFORM.

VTKLAVEK und VTKLAMUSS enthalten einen Bitvektor. Die Definition, welches Bit was bedeutet, steht in GRPBEZ.

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

LBER_ART_TRANSP

1

Transport-'Lagerbereich'

LBER_ART_PUFFER

2

Puffer-'Lagerbereich'

LBER_ART_PACK

3

Pack-'Lagerbereich'

LBER_ART_PARK

4

Park-'Lagerbereich'

LBER_ART_WE

5

Wareneingangs-Lagerbereich

LBER_ART_WA

6

Warenausgangs-Lagerbereich

LBER_ART_SENTN

9

Schnellentnahme-Lagerbereich

LBER_ART_AUSLIEF

10

Ausliefer-Lagerbereich

LBER_ART_ENTNAHME

11

Entnahme-Lagerbereich

LBER_ART_NACHSCH

12

Nachschub-Lagerbereich

LBER_LART_MINPICK

9

kleinste pickbare Art (SENTN)

LBER_LART_MAXPICK

12

größte pickbare Art (NACHSCH)

LBER_TYP_SUM

1

Summenlager

LBER_TYP_FVW

2

Fachverwaltetes Lager

LBER_TYP_FFVW

3

Frei-Fachverwaltetes Lager

LBER_TYP_PLVW

4

Platzverwaltetes Lager

LBER_TYP_FPLVW

5

Frei-Platzverwaltetes Lager

LBER_TYP_LBVW

6

Leerbehälterverwaltetes Lager

LBER_TYP_PLLBVW

7

Platz- und Leerbehälterverwaltetes Lager

LBER_ETYP_BP

1

Fachauswahl durch Bedienperson

LBER_ETYP_FSFF

2

Fachsuche, Strategie = First Fid

LBER_ETYP_FSWO

3

Fachsuche, Strategie = Wegeoptimiert

LBER_ETYP_FSGV1

4

Fachsuche, Strategie = Gleichverteilung (1.KO)

LBER_ETYP_FSGV2

5

Fachsuche, Strategie = Gleichverteilung (2.KO)

LBER_ETYP_FSGST

6

Fachsuche, Gefahrstoff-Regeln

LBER_ETYP_FSCOIL

7

Fachsuche, Coil-Stapellager

LBER_ETYP_BP_REIN

8

Fachauswahl durch Bediener MHD/LOSID-rein

LBER_ETYP_RAND_KO1

9

Zufaellige Regalauswahl

LBER_ETYP_OFFS_KO1

10

Regalauswahl mit Schrittweite

LBER_SBF_MIT

'1'

Lagerteil mit Summenbestand

LBER_SBF_OHNE

'0'

Lagerteil ohne Summenbestand

LBER_AKZ_MAN

0

manuelles Lager

LBER_AKZ_AUTO

1

automatisches Lager

LBER_AKZ_MDK

2

manueller Durchlaufkanal

LBER_AKZ_ADK

3

automatischer Durchlaufkanal

LBER_AKZ_MLIFO

4

manueller Staukanal

LBER_AKZ_ALIFO

5

automatischer Staukanal

LBER_ZUSCH_0

0

keine Zuschüttung

LBER_ZUSCH_1

1

Zuschüttung (ein Bestand)

LBER_ZUSCH_2

2

kontrollierte Zuschüttung (mehrere Bestände)

LBER_FACHBEHTYP_VAR

0

Behältertyp pro Fach: variabel

LBER_FACHBEHTYP_NOMIX

1

Behältertyp pro Fach: nicht gemischt

LBER_FACHBEHTYP_FIX

2

Behältertyp pro Fach: fix

LBER_FFVW_EINS

0

Frei-Fach-Verwaltung: ein BEH pro Fach

LBER_FFVW_PLKO1

1

Frei-Fach-Verwaltung: mehrere BEH (sum. PLKO1)

LBER_FFVW_PLKO2

2

Frei-Fach-Verwaltung: mehrere BEH (sum. PLKO2)

LBER_PLKOVW_SUM

0

PLKO-Verwaltung: summarisch

LBER_PLKOVW_PLKO1

1

PLKO-Verwaltung: nur PLKO1

LBER_PLKOVW_PLKO2

2

PLKO-Verwaltung: nur PLKO2

LBER_PLKOVW_PLKOS

3

PLKO-Verwaltung: PLKO1 und PLKO2

LBER_ETOURDIM_POS

0

Einlagertour pro Position

LBER_ETOURDIM_LBER

1

Einlagertour pro LBER

LBER_ETOURDIM_KO1

2

Einlagertour pro 1. Koord-Komp.

LBER_ETOURDIM_KO2

3

Einlagertour pro 2. Koord-Komp.

LBER_ETOURDIM_KO3

4

Einlagertour pro 3. Koord-Komp.

LBER_ETOURDIM_KO4

5

Einlagertour pro 4. Koord-Komp.

LBER_ETOURDIM_KO5

6

Einlagertour pro 5. Koord-Komp.

LBER_BEHKL_UNDEF

(1<<BEHDEF_KLAS_UNDEF)

undefiniert

LBER_BEHKL_PAL

(1<<BEHDEF_KLAS_PAL)

Palette

LBER_BEHKL_BOX

(1<<BEHDEF_KLAS_BOX)

(kleine) Box

LBER_BEHKL_PAKET

(1<<BEHDEF_KLAS_PAKET)

Paket

LBER_BEHKL_CONT

(1<<BEHDEF_KLAS_CONT)

Container

LBER_BEHKL_GBOX

(1<<BEHDEF_KLAS_GBOX)

grosse Box

LBER_BEHKL_KWG

(1<<BEHDEF_KLAS_KWG)

Komm-WG

LBER_BEHKL_KWGF

(1<<BEHDEF_KLAS_KWGF)

Komm-WG Fach

LBER_BEHKL_LOSE

(1<<BEHDEF_KLAS_LOSE)

lose Teile

LBER_CTRL_FSFGST

(1<<0)

GST Zusammenlagerungsverbote beachten

LBER_CTRL_FUFFGST

(1<<1)

Flüssig über fest nur bei Einl.v.GST

LBER_CTRL_BEHAUSL

(1<<2)

Behälter bei Komplettplanung auslagern

LBER_CTRL_FSGEW

(1<<3)

Regal/Fachgewichtsgrenzen beachten

LBER_CTRL_BBSPLIT

(1<<4)

BEH und BSTD trennen

LBER_CTRL_NOGMAXEINL

(1<<5)

GLIMRFE beschränkt Einlagerung nicht

LBER_CTRL_KOORDPOOL

(1<<6)

Lber gehört zu Koordinaten-Pool

LBER_CTRL_NOFIDBC

(1<<7)

Fächer in Lber nicht mit FID-BC versehen

LBER_CTRL_CHKFACHPZ

(1<<8)

Fach-Kontrollziffer bei Scannung abfragen

LBER_CTRL_NOFUNK

(1<<9)

Bereich ohne Funkabwicklung

LBER_CTRL_KO45MAGIE

(1<<10)

KO4/KO5 sind magisch

LBER_CTRL_NOLOSMHD

(1<<11)

keine MHD/Chargen-Beauftragung möglich

LBER_CTRL_AULAST

(1<<12)

Automatisches Lagersteuerung angeschaltet

LBER_CTRL_NOANBR

(1<<13)

Keine Anbruch-Mengen einlagern

LBER_MAX_CTRL

13

Größtes Control-Bit

LBER_NOTMPICK_TMOK

0

Teilmengenpickung erlaubt

LBER_NOTMPICK_NOTM

1

Teilmengenpickung verboten

LBER_NOTMPICK_MAY

2

Teilmengenpickung bedingt erlaubt

LBER_VERTGEO_NORMAL

0

vertikal unabhängige Fächer

LBER_VERTGEO_STAPEL

1

gestapelte Fächer

LBER_VERTGEO_VERSATZ

2

versetzt gestapelte Fächer

LBER_NEUVPANBR_MAY

0

VP-Anbruch erzeugen: bedingt

LBER_NEUVPANBR_JA

1

VP-Anbruch erzeugen: ja

LBER_NEUVPANBR_NEIN

2

VP-Anbruch erzeugen: nein

Konstantenbeschreibung

Wenn CTRL_NOLOSMHD gesetzt ist, dürfen in diesem Bereich unterschiedliche Chargen und MHDs zugeschüttet werden. Aufträge, die Chargen oder MHDs anfordern ignorieren diesen Bereich.

TYP_SUM bedeutet eine reine Summenverwaltung der Bestände. TYP_FVW bewirkt, dass Einträge in der Fachtabelle(FACH) keine Bedeutung haben. Die Entscheidung in welches Fach ein Bestand eingelagert wird, trifft ausschliesslich das Personal. TYP_FFVW bewirkt, dass die Fachsuche (nach freien Fächern) durch das System betrieben wird. Die Fächer sind in FACH definiert. TYP_LBVW und TYP_PLLBVW sind nicht implementiert.

Die Einlagertypen ETYP_FSGV1 und ETYP_FSGV2 benutzen eine Gleichverteilung über Koordinate 1 bzw. Koordiante 2 in einem Paternosterlager. Es wird versucht, eine gleichmaessige Gewichtsverteilung im Paternosta vorzunehmen. Sonst überliche Randbedingungen fuer die Fachsuche wie Teileorganisiation, Fachklassen, Verträglichkeiten etc. werden bei dieser Fachsuche nicht berücksichtigt.
ETYP_FSWO ist nicht implementiert.
ETYP_COIL kann nur in Verbindung mit VERTGEO = VERTGEO_VERSATZ verwendet werden, und beschreibt ein Coillager in dem die Coils uebereinander gestapelt gelagert werden.
ETYP_BP_REIN ist nur in Verbindung mit fachverwalteten Bereichen gueltig. Der Bediener vergibt selbst das Fach. Das System achtet bei diesem Typ darauf, dass der Bestand im Fach Chargen und MHD-rein ist. Unterschiedliche Chargen oder MHDseines Artikels im gleichen Fach werden nicht zugelassen.
ETYP_RAND_KO1 waehlt den Startpunkt der Fachsuche fuer die Koordiante 1 zufaellig. Es wird in allen Faechern ab einer zufaellig ermittelten KO1 (Regal) aufwaerts gesucht. Wird dort kein Fach gefunden, erfolgt die Suche anschliessend ueber den kompletten Bereich. Die Fachsuche selbst erfolgt mit dem Typ ETYP_FSFF.
ETYP_OFFS_KO1 verhaelt sich bei der ersten Suche wie ETYP_RAND_KO1. Bei jeder weiteren Suche innerhalb des gleichen Bereiches wird ein Offset auf die letzte verwendete KO1 als Startregal gezählt. Mit jedem Bereichswechles wird wieder zufaellig begonnen. Der Offset befindet sich im NAMWERT-Eintrag mit dem Schluessel FACHSUCH_KO1_OFFSET (numerischer Wert). Der Eintrag kann (aber muss nicht) im Shared Momory gehalten werden. Der Wert im shared Momory wird vorrangig gelesen. Die Fachsuche selbst betreibt einen lokalen Cache fuer diesen Wert. (FFS: Wert pro Lagerbereich definieren). Ist kein Offset angegeben, wird 1 verwendet.
ART_AUSLIEF haben auch die LBER, die wir als Crossdocking-Bereiche betrachten.
CTRL_NOFUNK beschreibt einen Lagerbereich, der keine Funkanbindung hat. Da hier keine Scanner betrieben werden kann in diesem Bereich auch keine WA-Scannung vorgenommen werden. Ein Auftrag, der durch seine Versandart eigentlich eine WA-Scannung erforderung würde und in einen solchen Bereich zielt wird nicht WA gescannt.

Tabelle MNDT / Mandant

In dieser Tabelle werden die Eigenschaften der Mandanten definiert, die Ware lagern bzw. versenden.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

MANDANT

E

N

4

 

Mandant

HOST

 

N

2

 

Host-Nummer

MNDNAME

 

S

16

 

Name des Mandanten

FI_ID

 

N

4

 

Firmen-ID aus Firmen-Tabelle

VERSADR

 

N

4

 

Versender Adressen-Id -> LADR

WAEHRUNG

 

A

4

 

Haus-Währung des Mandanten

WAESCAL

 

N

2

 

Scalierung für Preise (10er Potenz)

WAEHRUNG2

 

A

4

 

Außen-Währung des Mandanten

WAESCAL2

 

N

2

 

Scalierung für Preise (10er Potenz)

CONTROL

 

N

4

 

Bearbeitungssteuerung

LLABRK

 

N

4

 

Lagerleistungsabrechnungskriterien

LLABRI

 

N

2

 

Abrechnungs-Intervall

LLABTIME

 

N

4

 

Timestamp Ende letzter llabuch-Lauf

LLAFTIME

 

N

4

 

Timestamp Ende letzter Fakturierungs-Lauf

PRIOKL

 

N

2

 

Prioritäts-Klasse

WECNTRL

 

N

4

 

WE-Steuerungs-Vorgabe

EINCNTRL

 

N

4

 

Einlager-Control-Vorgabe/estamm

AUSCNTRL

 

N

4

 

Auslager-Control-Vorgabe

LSPCNTRL

 

N

4

 

Lieferscheinsplit-Control-Vorgabe

PCKTYP

 

N

2

 

Typ des Packvorgangs

INVSTRAT

 

N

4

 

Inventur-Strategie

INVSTTAG

 

N

4

 

Timestamp letzte Stichtags-Inventur

INVINTVL

 

N

4

 

Intervall Stichtags-Inventuren in s

KOMSTRAT

 

N

4

 

Kommissionier-Strategie

ZVERSCLS

 

N

2

 

Zusammen-Versendungs-Klasse

QUENAM

 

S

14

 

Queue für Mandanten Rückmeldungen

LSPRG

 

S

20

 

Lieferscheindruckprogramm (pr_ls)

Spaltenbeschreibung

Die Mandanten-Nummer (Spalte MANDANT) ist der wesentliche Schlüssel. Sie taucht u. a. auch in der Tabelle MITARB auf, um eine effiziente Zuordnungsmöglichkeit zu haben. Mandant "1" ist der Betreiber des Lagers selbst. Die ihm zugordneten Mitarbeiter (MITARB-Tabelle) haben Zugriff auf alle Daten über die für sie individuell einstellbaren Funktionen (siehe LSTD). Alle anderen Mitarbeiter dürfen nur auf Daten ihres Mandanten zugreifen. Die Mandanten-Nummer muss grösser 0 sein. Ein Mandant ist üblicherweise der Kunde des Lagerbetreibers.

Die Host-Nummer (Spalte HOST) wird für das Routing von Meldungen benutzt.

Die Spalte FI_ID definiert, zu welcher Firmen-Adresse (Adress-Master!) der Mandant zugeordnet ist.

Über die Spalte ZVERSCLS wird gesteuert, ob Güter des Mandanten mit Gütern anderer Mandanten zusammen versandt werden dürfen. Ist die Klasse 0 wird nicht mit anderen Mandanten zusammenversand. Andernfalls kann mit allen Mandanten, die die selbe Klasse eingetragen haben zusammenversendet werden.

Das Feld QUENAM darf nur belegt werden, wenn es für den Mandanten ein "Host-Programm" gibt, daß aus dieser Queue liest und spezielle Rückmeldungen oder Verbuchungen erzeugt. VERSADR enthält üblicherweise die Adresse des Lagers. Diese kann von der Adresse, die durch den Firmeneintrag(FI_ID) gegeben ist, abweisend ist.

LLABRK ist nur im Zusammenhang mit dem Lagerabrechnungsmodul sinnvoll/aktiv.

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

MNDT_CONTROL_MBSTAEN

(1<<0)

Bestandsveränderungsmeldung

MNDT_CONTROL_MSPER

(1<<1)

Sperrquittierungsmeldung

MNDT_CONTROL_HBSTD

(1<<2)

Hostbestände führen

MNDT_CONTROL_BSTDJ

(1<<3)

Bestandsjournal führen

MNDT_CONTROL_BSTDJI

(1<<4)

Bestandsjournal mit internen Bewegungen

MNDT_CONTROL_MBDIF

(1<<5)

Bestandsdifferenzen nach Bearbeitung

MNDT_CONTROL_SVS

(1<<6)

SVS für Sendungen berechnen

MNDT_CONTROL_AQINFO

(1<<7)

Auftragsquittierungs-Info führen

MNDT_CONTROL_MLOSID

(1<<8)

Losidänderungsmeldung

MNDT_CONTROL_MMHD

(1<<9)

MHD-/Verfallsdatumsänderungsmeldung

MNDT_CONTROL_MBSMARK

(1<<10)

Bestandsmarkierungsänderungsmeldung

MNDT_CONTROL_MUMLAG

(1<<11)

Umlagerungsquittierungsmeldung

MNDT_CONTROL_MNULLD

(1<<12)

Nulldurchgangsmeldung

MNDT_CONTROL_MTSLOG

(1<<13)

Meldung Änderung Teilestammdaten

MNDT_CONTROL_FADRUML

(1<<14)

FADR-Umlagerungen

MNDT_CONTROL_TIDNONUN

(1<<15)

TIDENT nicht unique

MNDT_CONTROL_BEHJ

(1<<16)

Behälterjournal führen

MNDT_CONTROL_BEHJI

(1<<17)

Behälterjournal mit internen Bewegungen

MNDT_LLABRK_EIN_PAL

(1<<0)

Eingang Palette

MNDT_LLABRK_EIN_GEW

(1<<1)

Eingang Netto-Gewicht[kg] [RGRP]

MNDT_LLABRK_LAG_PAL

(1<<2)

Lagerung Palette

MNDT_LLABRK_LAG_GEW

(1<<3)

Lagerung Gewicht[kg]

MNDT_LLABRK_AUS_PAL

(1<<4)

Ausgang Palette [PM-Typ]

MNDT_LLABRK_AUS_GEW

(1<<5)

Ausgang Gewicht[kg] [VSTYP]

MNDT_LLABRK_AUS_POS

(1<<6)

Ausgang Position (komm)

MNDT_LLABRK_AUS_WERT

(1<<7)

Ausgang Warenwert

MNDT_LLABRK_DOK_LS

(1<<8)

Dokument Lieferschein

MNDT_LLABRK_DOK_FB

(1<<9)

Dokument Frachtbrief

MNDT_LLABRK_DOK_ETI

(1<<10)

Dokument Etikett

MNDT_LLABRK_AUS_PALV

(1<<11)

Ausgang Palette [VSART]

MNDT_LLABRK_EIN_STK

(1<<12)

Eingang Stück [RGRP]

MNDT_LLABRK_EIN_STKT

(1<<13)

Eingang Stück [WETYP]

MNDT_LLABRK_LAG_STK

(1<<14)

Lagerung Stück

MNDT_LLABRK_AUS_STK

(1<<15)

Ausgang Stück [RGRP]

MNDT_LLABRK_AUS_STKV

(1<<16)

Ausgang Stück [VSART]

MNDT_LLABRK_AUS_AUFL

(1<<17)

Ausgang Auftrag [LANDKZ]

MNDT_LLABRK_AUS_BEH

(1<<18)

Auslagerung Behälter [RGRP]

MNDT_LLABRK_AUS_GMEN

(1<<19)

Auslagerung Greifmenge [RGRP]

MNDT_LLABRK_EIN_BEH

(1<<20)

Einlagerung Behälter [RGRP]

MNDT_LLABRK_EIN_GMEN

(1<<21)

Einlagerung Greifmenge [RGRP]

MNDT_LLABRK_UMF_STK

(1<<22)

Umfuhr Stück [RGRP]

MNDT_LLABRK_LAG_KBEH

(1<<23)

Lagerung Beh-Kacheln [BEHTYP]

MNDT_LLABRK_EIN_POS

(1<<24)

Eingang Position [RGRP]

MNDT_LLABRK_EIN_BGEW

(1<<25)

Eingang Brutto-Gewicht[kg] [RGRP]

MNDT_LLABRK_AUS_NGEW

(1<<26)

Ausgang Netto-Gewicht[kg] [VSTYP]

MNDT_LLABRK_AUS_BGEW

(1<<27)

Ausgang Brutto-Gewicht[kg] [VSTYP]

MNDT_LLABRK_PROBEN

(1<<28)

Beprobungen

MNDT_LLABRK_SPEZIAL

(1<<29)

Spezial (pro Installation)

MNDT_LLABRI_NIE

0

Abrechnungs-Intervall Nie

MNDT_LLABRI_WOCHE

1

Abrechnungs-Intervall Woche

MNDT_LLABRI_DEKADE

2

Abrechnungs-Intervall Dekade

MNDT_LLABRI_HALBMON

3

Abrechnungs-Intervall Halb-Monat

MNDT_LLABRI_MONAT

4

Abrechnungs-Intervall Monat

MNDT_LLABRI_QUARTAL

5

Abrechnungs-Intervall Quartal

MNDT_LLABRI_HJAHR

6

Abrechnungs-Intervall Halb-Jahr

MNDT_LLABRI_JAHR

7

Abrechnungs-Intervall Jahr

MNDT_INVSTRAT_NO

(1<<0)

Inv.-Strategie: Besonders/Keine

MNDT_INVSTRAT_STT

(1<<1)

Inv.-Strategie: Stichtag

MNDT_INVSTRAT_PRM

(1<<2)

Inv.-Strategie: Permanent 12 Monate

MNDT_KOMMSTRAT_NO

(1<<0)

Sonder-Kommissionierung/Keine

MNDT_KOMMSTRAT_1S

(1<<1)

1-stufige Kommissionierung

MNDT_KOMMSTRAT_2S

(1<<2)

2-stufige Kommissionierung

MNDT_KOMMSTRAT_KVP

(1<<3)

Kerngesteuerte Verplanung

MNDT_KOMMSTRAT_KVPS

(1<<4)

Kerngesteuerte Verplanung SV

MNDT_KOMMSTRAT_KFF

(1<<5)

Kerngesteuerte Fahr-Fr.

MNDT_KOMMSTRAT_KFFS

(1<<6)

Kerngesteuerte Fahr-Fr. SV

MNDT_KOMMSTRAT_AFF

(1<<7)

Automatische Fahr-Fr.

MNDT_KOMMSTRAT_AFFS

(1<<8)

Automatische Fahr-Fr. SV

MNDT_KOMMSTRAT_2SA

(1<<9)

2-stufige Komm ohne Analyse

MNDT_WECNTRL_AVIS

(1<<0)

Wareneingänge werden avisiert

MNDT_WECNTRL_AVRQ

(1<<1)

Avise müssen angefordert werden

MNDT_WECNTRL_MCTL

(1<<2)

Mengenkontrolle

MNDT_WECNTRL_RMWE

(1<<3)

Rückmeldung nach WE

MNDT_WECNTRL_RMEI

(1<<4)

Rückmeldung erst nach Einlagerung

MNDT_WECNTRL_WESUM

(2<<5)

summarische Avis-Rückmeldung nach Schliessen des Avises

MNDT_WECNTRL_NODIF

(1<<6)

Rückmeldung mit Differenzen zul.

MNDT_WECNTRL_IDBC

(1<<7)

Colli-ID-Barcode immer vorhanden

MNDT_WECNTRL_NOLBL

(1<<8)

Labeln verboten

MNDT_WECNTRL_OBJ

(1<<9)

Nur Objekte verwalten (keine Teilemengen)

MNDT_WECNTRL_OINF

(1<<10)

Zusatzinfo zu Objekte erfassen

MNDT_WECNTRL_TMEN

(1<<11)

Nur Teilemengen verwalten

MNDT_WECNTRL_ARTCHK

(1<<12)

Nur geprüfte Artikel einlagern

MNDT_WECNTRL_RW

(1<<13)

Rückware im WE

MNDT_WECNTRL_LSINFO

(1<<14)

WE hat Lieferscheininformationen

MNDT_WECNTRL_ARTKOR

(1<<15)

Korrektur Teilestamm Daten im WE erlaubt

MNDT_WECNTRL_DUMMY1

(1<<16)

 

MNDT_WECNTRL_DUMMY2

(1<<17)

 

MNDT_WECNTRL_DUMMY3

(1<<18)

 

MNDT_WECNTRL_DUMMY4

(1<<19)

 

MNDT_WECNTRL_HMANG

(1<<20)

Hostmeldung Bestellung angelegt

MNDT_WECNTRL_HMERHALT

(1<<21)

Hostmeldung erste Ware erhalten

MNDT_WECNTRL_HMFERTIG

(1<<22)

Hostmeldung Ware vollstaendig

MNDT_WECNTRL_HMZU

(1<<23)

Hostmeldung Bestellung abgeschlossen

MNDT_WECNTRL_HMSTOR

(1<<24)

Hostmeldung Bestellung storniert

MNDT_WECNTRL_HMLOESCH

(1<<25)

Hostmeldung Bestellung geloescht

MNDT_WECNTRL_HMFEHLER

(1<<26)

Hostmeldung Bestellung fehlerhaft

MNDT_AUSCNTRL_PACK

(1<<0)

Ware geht über Pack-Bereiche

MNDT_AUSCNTRL_KDRK

(1<<1)

Spedit-Papiere drucken

MNDT_AUSCNTRL_LIEF

(1<<2)

Lieferaufträge vorhanden

MNDT_AUSCNTRL_XLIF

(1<<3)

Nur über Lieferaufträge

MNDT_AUSCNTRL_LMLD

(1<<4)

Lieferscheine rückmelden

MNDT_AUSCNTRL_RESGANZ

(1<<5)

Lieferscheine nur ganz reservieren

MNDT_AUSCNTRL_NORES

(1<<6)

Lieferscheine nicht reservieren

MNDT_AUSCNTRL_DRKPAK

(1<<7)

Packstückbezogener Lieferschein

MNDT_AUSCNTRL_HTEIL

(1<<8)

Teillieferung vom Host bestätigen

MNDT_AUSCNTRL_NOGENLS

(1<<9)

Kein Standard-LS Druck

MNDT_AUSCNTRL_FIFO

(1<<10)

Vorgabe Strenges FIFO

MNDT_AUSCNTRL_ABWMEHR

(1<<11)

Vorgabe Überlieferung erlaubt

MNDT_AUSCNTRL_ABWMIND

(1<<12)

Vorgabe Unterlieferung erlaubt

MNDT_AUSCNTRL_UMLD

(1<<13)

Umfuhren rückmelden

MNDT_AUSCNTRL_AUTOQ

(1<<14)

Auslagerung automatisch quittieren

MNDT_AUSCNTRL_LSKD

(1<<15)

Lieferscheine nur mit Kundenstamm

MNDT_AUSCNTRL_LSUNIQ

(1<<16)

Eindeutige Lieferschein-Nummern

MNDT_AUSCNTRL_FEFO

(1<<17)

Verfalls-Datum statt Fifo

MNDT_AUSCNTRL_KAPMLD

(1<<18)

Komm-Positionen einzeln an Host melden

MNDT_AUSCNTRL_VSOMLD

(1<<19)

Pakete einzeln melden

MNDT_AUSCNTRL_HMANG

(1<<20)

Hostmeldung Lieferauftrag angelegt

MNDT_AUSCNTRL_HMFREI

(1<<21)

Hostmeldung Lieferauftrag freigegeben

MNDT_AUSCNTRL_HMVPL

(1<<22)

Hostmeldung Lieferauftrag verplant

MNDT_AUSCNTRL_HMAKT

(1<<23)

Hostmeldung Lieferauftrag aktiv

MNDT_AUSCNTRL_HMKOMM

(1<<24)

Hostmeldung Lieferauftrag komm.

MNDT_AUSCNTRL_HMPACK

(1<<25)

Hostmeldung Lieferauftrag gepackt

MNDT_AUSCNTRL_HMLIEF

(1<<26)

Hostmeldung Lieferauftrag geliefert

MNDT_AUSCNTRL_HMSTOR

(1<<27)

Hostmeldung Lieferauftrag storniert

MNDT_AUSCNTRL_HMDEL

(1<<28)

Hostmeldung Lieferauftrag geloescht

MNDT_AUSCNTRL_FEHLER

(1<<29)

Hostmeldung Lieferauftrag fehlerhaft

MNDT_LSPCNTRL_LAGER

(1<<0)

automatischer Split pro Lager

MNDT_LSPCNTRL_HBSTD

(1<<1)

kein Split bei fehlendem Hostbestand

MNDT_LSPCNTRL_EINZDR

(1<<2)

Einzellieferscheine drucken

MNDT_LSPCNTRL_VSART

(1<<3)

Versandartenberechnung fuer Gesamtlieferung

MNDT_PCK_UNDEF

-1

Pack-Funktion nicht definiert

MNDT_PCK_PACK

0

Packen mit Pack-Funktion

MNDT_PCK_MANU

1

Manuelle Paket-Vorgabe

MNDT_PCK_EINZEL

2

Pakete aus Einzelstücken

MNDT_PCK_GEB

3

Pakete aus Max. Gebinden

MNDT_PCK_BSTD

4

Pakete aus Auslager-Beständen

MNDT_PCK_AUFTR

5

Paket für ganzen Auftrag

MNDT_PCK_BEH

6

Paket für einen Behälter

MNDT_PCK_KEIN

9

Ohne Packen

MNDT_MANDANT_LAGER

1

Mandantennummer des Lagerbetreibers

MNDT_HOST_NO

0

Keine Hostangabe

MNDT_HOST_KD

1

Kunden-Host

MNDT_HOST_LAG

2

Lager-Host

MNDT_HOST_MONT

3

Montage-Host

Konstantenbeschreibung

control_mbstaen bewirkt, dass jede Bestandsveränderung an der Host gemeldet wird. control_bstdj wird nur bei gesetztem control_hbstd wirksam. control_mbdif bewirkt, dass Bestandsveränderungen erst nach Prüfung durch das Personal an den Host gemeldet werden. Dieses Flag ist unabhängig von control_mbstaen.

llabri ist reduntant(Tabelle mndtabra).

wecntrl_avrq bewirkt, dass für einen WE auf jeden Fall ein Avis vorhanden sein muss.

wecntrl_rmwe bewirkt die Rückmeldung an den Host nach Erfassung im WE.

wecntrl_rmei bewirkt die Rückmeldung an den Host nach Einlagerung ins Fach mit der tatsächlich eingelagerten Menge.

wecntrl_idbc bewirkt, dass im WE kein neuer Colli-Barcode erzeugt wird.

wecntrl_obj wecntrl_tmen schliessen sich aus.

wecntrl_dummy1 wecntrl_dummy2 wecntrl_dummy3 wecntrl_dummy4 sind für spätere Anwendungen reserviert.

wecntrl_wesum bewirkt eine summarische Rueckmeldung des gesamten Avises nach Schliessen des Avises (im Gegensatz zu einzelnen WE-Meldungen nach Einlagerung einzelner Paletten).

auscntrl_xlif unterbindet das manuelle Anlegen von Kommaufträgen. auscntrl_nores bewirkt, dass eine fehlende Reservierung die Verarbeitung des Auftrags nicht bremst. auscntrl_kdrk definiert, ob fuer den Mandanten Speditionspapiere gedruckt werden sollen. auscntrl_dummy3 auscntrl_dummy4 sind für spätere Anwendungen reserviert.

Die pck*-Konstanten werden auch im LSTAMM/KSTAMM und VSARTDEF verwendet. pck_undef - es gibt keine Vorgaben das Packen pck_pack - es wird ein Packdialog verwendet(Packplatz oder DF-Dialog) pck_manu - Anzahl der Pakete wird vom Bediener angegeben, keine weiteren Informationen über den Inhalt der Pakete. pck_einzel - pck_geb - bildet aus den Gebinde bzw. Verpackungsmengen VSO's pck_bstd - ein Packstück pro ausgelagerten Bestand pck_auftr - ein Paket pro Auftrag(KSTAMM) pck_beh - ein Paket pro Behälter pck_kein - keine Pakete

kommstrat_kvp automatische Freigabe vom Audträgen auf Grund der Grenzen des ABLOCKS. kommstrat_kvps wie kommstrat_kvp, allerdings in Bezug auf Schnellversand.

Tabelle STAND / Standortdefinition

In dieser Tabelle wird eine Standort definiert. In einem Standort werden alle Lager zusammengefaßt, die sich auf einem Firmengelände befinden und zwischen denen kein außerbetrieblicher Transport notwendig ist.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

FID_STAND

E

N

2

 

Fach-ID Standort (Werk)

STANDNAM

 

S

40

 

Name des Standortes

TOURBLNR

 

N

2

 

Tourenblocknummer

Spaltenbeschreibung

FID_STAND eindeutige Standortnummer.

STANDNAM - Klarname des Standortes.

Tabelle THM / Transporthilfmittel

In dieser Tabelle werden die Tranporthilfsmittel definiert, die sich im Lager bewegen. Kommissionierwagen sind keine THM sondern Behälter (=> BEHDEF).

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

THMID

E

N

4

 

Transporthilfsmittel-ID

THMTYP

 

N

2

 

THM-Typ (s. a. THMTYP-Tabelle)

HBEHKLASSE

 

N

2

 

Hilfsbehälterklasse

HBEHANZ

 

N

2

 

Anzahl Hilfsbehälter (Kapazität)

HBEHKLV

 

N

4

 

Hilfsbehälterklassen-Vektor

THMZUS

 

N

2

 

THM-Zustand

PE_ID

 

N

4

 

Wird benutzt von: Personen-ID

TZID

 

N

2

 

verbucht in dieser Transportzone

LTZID

 

N

2

 

Letzte Transportzone

LFID_STAND

 

N

2

 

Letzte Fach-ID Standort (Werk)

LFID_LAG

 

N

2

 

Letzte Fach-ID Lager

LFID_LBER

 

N

2

 

Letzte Fach-ID Lagerbereich

LFID_KO1

 

N

2

 

Letzte Fach-ID 1. Koord.-komp.

LFID_KO2

 

N

2

 

Letzte Fach-ID 2. Koord.-komp.

LFID_KO3

 

N

2

 

Letzte Fach-ID 3. Koord.-komp.

LFID_KO4

 

N

2

 

Letzte Fach-ID 4. Koord.-komp.

LFID_KO5

 

N

2

 

Letzte Fach-ID 5. Koord.-komp.

Spaltenbeschreibung

Das Feld HBEHKLASSE drückt aus, Behälter welcher Klasse (s. BEHDEF) per Default von diesem THM befördert werden.

Das Feld HBEHANZ drückt aus, wieviel Behälter der Klasse HBEHKLASSE von einem THM gleichzeitig befördert werden können. (Diese Zahl bestimmt, wie oft nach Behälter geprompted wird bei der interaktiven Transportauftrags-Suche, wenn überhaupt).

Verschiedenen Stapler können z.B. (je nach Ausstattung) 1-8 Paletten transportieren, eine Elektro-Karre bis zu 2 Komm.-Wagen, ein Fußgänger genau einen Komm.-Wagen.

Ob die mitgeführten Behälter nur den Transport unterstützen sollen oder mit eingelagert werden ist hier nicht kodiert. Diese Information lässt sich nur in Verbindung mit Behälter- und Auftragsdaten ermitteln.

Das Feld HBEHKLV drückt aus, Behälter welcher Klassen (s. BEHDEF,LBER!) von diesem THM befördert werden dürfen, generell.

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

THM_THMZUS_GESPERRT

0

THM-Zustand: gesperrt

THM_THMZUS_FREI

1

THM-Zustand: frei

THM_THMZUS_BELEGT

2

THM-Zustand: belegt

Tabelle THMDEV / Transporthilfmittel

In dieser Tabelle werden mögliche zu Tranporthilfsmittel zugeordnete Geräteadressen hinterlegt. Genauer: IP-Addressen, an die Applikationssoftware sich mit speziellen Funktionen anbinden und Information auslesen kann.

Per Default exitiert so ein Satz nicht pro THMID aus der THM Tabelle. Wenn so ein Satz aber existiert, so können daran besstimmte Aktivitäten verknüpft werden.

Es können durch hinzufügen von weitere beschreibende Feldern andere Aktivitäten hier codiert werden.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

THMID

E

N

4

 

Transporthilfsmittel-ID

MESSIP

 

S

40

 

IP-Adresse eines Messgeräts

Spaltenbeschreibung

Das Feld MESSIP beinhaltet eine IP-Adresse, an der sich ein tradia Prozess connecten soll, um dort Messinformation auszulesen während der Positionierung des THMs.

Tabelle THMTTZ / Zuordnung THM-Typen zu Transportzonen

Diese Tabelle enthält die Zuordnung von THM-Typen wie in THMTYP definiert zu den Transportzonen, die in der Tabelle TZ angelegt sind.

Bis auf das Feld THMANZAKT wird die Tabelle im Shared Mememory gehalten.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

TZID

T1

N

2

 

Transportzonen-ID

THMTYP

T1

N

2

 

THM-Typ

THMTMAX

 

N

2

 

Max. Anzahl dieses Typs in TZ

THMTEXCL

 

N

2

 

Dieser Typ nur exklusiv in TZ

THMANZAKT

 

N

2

 

Anzahl THM dieses Typs aktuell in TZ

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

THMTTZ_THMTEXCL_NEIN

0

Nicht exklusiv

THMTTZ_THMTEXCL_JA

1

Exklusiv

Tabelle THMTYP / THM-Typen

In dieser Tabelle werden die THM-Typen definiert, die Im Lager unterschieden werden. Die Zuordnung von einzelnen THM zu Transportzonen erfolgt über THM-Typen (=> THMTTZ).

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

THMTYP

E

N

2

 

THM-Typ

THMBEZ

 

S

32

 

Bezeichnung

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

THMTYP_THMTYP_FG

10

Fussgaenger

THMTYP_THMTYP_HW

20

Handwagen

THMTYP_THMTYP_ELK

30

Elektro-Karre

THMTYP_THMTYP_KOS

40

Kommissionier-Stapler

THMTYP_THMTYP_ZBS

50

Zubringer-Stapler

THMTYP_THMTYP_HRS

60

Hochregal-Stapler

THMTYP_THMTYP_RFZ

70

Autom. Regalfoerderzeug

THMTYP_THMTYP_RS

80

Test-Fahrzeug Raumschiff

THMTYP_THMTYP_AF

1000

Automatische-Foerderung



Tabelle TZ / Transportzone

In dieser Tabelle werden Transportzonen definiert. Eine Transportzone ist ein Bereich, in dem sich bestimmte THM bewegen können. Transportzonen sind disjunkt.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

TZID

E

N

2

 

Transportzonen-ID

TZBEZ

 

S

32

 

Bezeichnung

FID_STAND

 

N

2

 

Fach-ID Standort (Werk)

FID_LAG

 

N

2

 

Fach-ID Lager

FID_LBER

 

N

2

 

Fach-ID Lagerbereich

FID_KO1

 

N

2

 

Fach-ID 1. Koord.-komp.

GANGMIN

 

N

2

 

kleinste Fach-ID Gang (TZ-Substruktur)

GANGMAX

 

N

2

 

größte Fach-ID Gang (TZ-Substruktur)

TZZUS

 

N

2

 

TZ-Zustand

TZGRP

 

N

2

 

TZ-Gruppe

AUFAB

 

N

2

 

Laufrichtung in TZ

Spaltenbeschreibung

Der Koordinatenbereich in der Transportzone dient zur ungefähren Lokalisierung der TZ.

Über den TZ-Zustand lässt sich eine Transportzone generell (für alle THM) sperren.

Eine TZGRP dient einer Gruppierung von TZs die ab einem gewissen Punkt im Lager gemeinsam erreichbar sind. Dieser Punkt muss nicht unbedingt als FID ausdrückbar sein. Per Default sind alle TZ-Einträge mit der TZGRP 0 versehen. Durch Bildung von TZ-Gruppen kann z. B. die Erreichbarkeit einer Menge von TZs ab einem konkreten BTA-Ausschleuspunkt ausgedrückt werden. (Siehe Hierzu auch Tabelle BTAORTE.)

Bei AUFAB handelt es sich um eine Beeinflussung der Wegeoptimierung.

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

TZ_TZZUS_FREI

0

TZ-Zustand: frei

TZ_TZZUS_GESPERRT

1

TZ-Zustand: gesperrt

TZ_TZGRP_NOGRP

0

TZ-Gruppe: keine Gruppe gebildet

TZ_AUFAB_NOP

0

Auf/Ab: keine Auswirkung

TZ_AUFAB_AUF

1

Auf/Ab: Immer Aufsteigend

TZ_AUFAB_AB

2

Auf/Ab: Immer Absteigend

Tabelle TZFID / Transportzonenfächer

In dieser Tabelle wird definiert, welcher THMTYP in welcher Transportzone auf welche FID in welcher Weise zugreifen kann.

Ob ein THMTYP eine Transportzonen überhaupt betreten darf, ist verbindlich in der THMTTZ-Tabelle festgelegt. Trotzdem sollen hier keine Kombinationen von THMTYP und Transportzone auftauchen, die laut THMTTZ-Tabelle nicht erlaubt sind.

Für die Suche auf dieser Tabelle werden geeignete Funktionen auf der Basis eines SM-Caches angeboten.

Damit Puffer-Pools vernünftig behandlet werden können, muß jeder Puffer-Pool (eine Gruppe von Fächern mit gemeinsamer FID bis inklusive FID_KO2) gemeinsame Zugriffsrechte in dieser Tabelle haben. Darüber hinaus muß der Pool selber, mit FID_KO3 bis FID_KO5 gleich Null, ebenfalls in diese Zugriffsrechte mit aufgenommen werden.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

TZID

T1

N

2

 

Transportzonen-ID

FID_GANG

T1

N

2

 

Fach-ID Gang (TZ-Substruktur)

THMTYPMIN

T1

N

2

 

kleinster fähiger THM-Typ

THMTYPMAX

T1

N

2

 

größter fähiger THM-Typ

ZUGRIFF

T1

N

2

 

Fachzugriffsmöglichkeiten

STANDMIN

 

N

2

 

kleinste Fach-ID Standort (Werk)

STANDMAX

 

N

2

 

größte Fach-ID Standort (Werk)

LAGMIN

 

N

2

 

kleinste Fach-ID Lager

LAGMAX

 

N

2

 

größte Fach-ID Lager

LBERMIN

 

N

2

 

kleinste Fach-ID Lagerbereich

LBERMAX

 

N

2

 

größte Fach-ID Lagerbereich

KO1MIN

 

N

2

 

kleinste KO1

KO1MAX

 

N

2

 

größte KO1

KO2MIN

 

N

2

 

kleinste KO2

KO2MAX

 

N

2

 

größte KO2

KO3MIN

 

N

2

 

kleinste KO3

KO3MAX

 

N

2

 

größte KO3

KO4MIN

 

N

2

 

kleinste KO4

KO4MAX

 

N

2

 

größte KO4

KO5MIN

 

N

2

 

kleinste KO5

KO5MAX

 

N

2

 

größte KO5

Spaltenbeschreibung

Die zugreifbaren Fächer (genauer: FIDs) werden nicht einzeln aufgezählt, sondern durch Mengen in Form von Intervall-Kombinationen definiert. Die *MIN-Spalten bezeichnen die Minima, die *MAX-Spalten die Maxima der Intervalle. Ein Wildcard für eine FID-Komponente kann (ohne Kenntnis des genauen erlaubten Wertebereiches, vgl. LBER-Tabelle) auch durch 0 bis 9999 kodiert werden.

Soweit für die hier bezeichneten FIDs auch Fächer existieren, ist ein Teil der Information auch dort (in der FACH-Tabelle) zu finden.

Die Spalte ZUGRIFF ist logisch eine Menge (physisch ein Bitvektor).

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

TZFID_ZUG_EIN

(1<<0)

ZUGRIFF: Zugriff einlagern (Zuführung)

TZFID_ZUG_AUS

(1<<1)

ZUGRIFF: Zugriff auslagern (Entnahme)

TZFID_ZUG_ALL

(3)

ZUGRIFF: Zugriff unbeschränkt

Tabelle TZGORG / TZ-Gruppen Organisation

Über diese Tabelle wird die Zuordnung von Auslagerauftragseigenschaften zu Transportzonengruppen gesteuert.

Ziel ist es, Aufträgen die innerhalb einer bestimmten TZ-Gruppe bearbeitet werden, gruppenabhängige Eigenschaften zuzuweisen.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

TZGRP

T1

N

2

 

Transportzonen-Gruppe

ZUGRIFF

T1

N

2

 

Fachzugriffe

MINPOS

T1

N

2

 

minimale Positionszahl

MAXPOS

T1

N

2

 

maximale Positionszahl

MINVOL

T1

N

4

 

minimales Volumen (cm3)

MAXVOL

T1

N

4

 

maximales Volumen (cm3)

MINGEW

T1

N

4

 

minimales Gewicht

MAXGEW

T1

N

4

 

maximales Gewicht

TRART

 

N

2

 

Transportart

TRPARM

 

N

4

 

Transportparameter

Spaltenbeschreibung

Sowohl die Positions- als auch die Volumen- und Gewichts-Einschränkung müssen passen, damit ein Eintrag wirksam wird.

Ist die MAXPOS, das MAXVOL oder das MAXGEW Null, ist es (jeweils) nicht wirksam (keine Einschränkung).

Die Spalte ZUGRIFF ist logisch eine Menge (physisch ein Bitvektor).

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

TZGORG_ZUG_EIN

(1<<0)

ZUGRIFF: Zugriff einlagern (Zuführung)

TZGORG_ZUG_AUS

(1<<1)

ZUGRIFF: Zugriff auslagern (Entnahme)

TZGORG_ZUG_ALL

(3)

ZUGRIFF: Zugriff unbeschränkt

Tabelle TZGRP / TZ-Gruppen Eigenschaften

In dieser Tabelle können definierte Transportzonengruppeneigenschaften hinterlegt werden. Diese Information wird von dem TRAST-Systemteil verwendet.

Es handelt sich um eine Ergänzung der TZ-Definition. Es ist keine Pflichttabelle. Die Daten werden nicht ins Shared-Memory geladen und können je nach Bedarf auch zur Laufzeit verändert werden.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

TZGRP

E

N

2

 

Transportzonen-Gruppe

TZGNAM

 

S

40

 

Name der Transportzonen-Gruppe

ZUSAM

 

N

2

 

Komm: Zusammenfassung mit andere TZGRP OK

TZGUEB

 

N

2

 

TZGRP übergreifende Toursuche am Tourende

Spaltenbeschreibung

Über das Feld ZUSAM wird gesteuert, ob bei der Bildung von Touren aus AFAHRs in TRADIA (TOURPL: nur wenn Start-FID eingegeben wurde) AFAHRs einer Transportzonen-Gruppe zusammengefasst werden sollen/dürfen oder nicht.

Wenn ZUSAM FALSE ist, wird (in trast/libsrc_n) darauf geachtet, dass solche AFAHRs nur dann in dieselbe Tour eingehen, wenn der Kommissionierer sich dort explizit angemeldet hat, und sonst nicht. Die Zusammenfassung mit anderen Transportzonen-Gruppen wird unterbunden.

Wenn kein TZGRP Satz existiert, werden alle TZGRP (wie bisher) zusammengefasst.

Wenn eine TZGRP mit ZUSAM TRUE existiert, werden AFAHRs aus der TZGRP mit eventuell vorhandenen AFAHRs anderer TZGRP zusammengefasst, die ebenfalls ZUSAM TRUE gesetzt haben oder gar keinen TZGRP-Satz haben.

Ist TZGUEB gesetzt, so wird am Tourende, wenn keine weiteren erreichbaren Touren gefunden worden sind, TZGRP-übergreifend nach Fahrpotentialen für dasselbe THM gesucht. Wenn solche gefunden worden sind, werden Vorschläge angezeigt, wo der Bediener sich als nächstes anmelden soll: TZID-aufsteigend und ab aktuellem Standpunkt sortiert. So können TZGRP mit ZUSAM=FALSE definiert werden, und der Bediener kriegt nach Abarbeitung einer TZGRP Info darüber, wo als nächstes etwas zu tun wäre.

In den Konstanten tzgueb_stand, tzgueb_lag und tzgueb_lber wird genauer aufgeschlüsselt, wo nach Arbeitspotentialen gesucht werden soll.

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

TZGRP_TZGUEB_NEIN

0

TZGUEB: Keine TZGRP Uebergreifende Suche

TZGRP_TZGUEB_STAND

1

TZGUEB: Im ganzen Standort suchen

TZGRP_TZGUEB_LAG

2

TZGUEB: Nur im aktuellen Lager suchen

TZGRP_TZGUEB_BER

3

TZGUEB: Nur im aktuellen Lagerbereich suchen

Tabelle TZTZ / Transportzonenübergänge

In dieser Tabelle wird definiert, welcher THMTYP welchen Transportzonen-Wechsel direkt durchführen kann, d. h. ohne Zwischenpuffer oder Zwischen-Transportzone. Ob ein THMTYP die beteiligten Transportzonen überhaupt betreten darf, ist in der THMTTZ-Tabelle festgelegt.

Für die Suche auf dieser Tabelle werden geeignete Funktionen auf der Basis eines SM-Caches angeboten.

Ein THM darf sich nur von TZ nach TZ bewegen. TZ's sind nicht nur Quelle und Ziel eines Transports, sondern auch Übergänge und Teilabschnitte von TZ's sind ihrerseits wieder als TZ's abgebildet.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

TZIDVON

T1

N

2

 

Start: Transportzonen-ID

TZIDNACH

T1

N

2

 

Ziel: Transportzonen-ID

TZSYM

 

N

2

 

ob auch von Ziel nach Start möglich

THMTYPMIN

T1

N

2

 

kleinster fähiger THM-Typ

THMTYPMAX

T1

N

2

 

größter fähiger THM-Typ

Spaltenbeschreibung

Ist der Übergang symmetrisch, d. h. auch der umgekehrte Wechsel (von TZIDNACH nach TZIDVON) ist möglich, kann TZSYM gesetzt werden anstatt eine zweiten Satz anzulegen.

Können alle THMTYPen, die sowohl TZIDVON als auch TZIDNACH betreten können, auch den TZ-Wechsel durchführen, kann das THMTYP-Intervall als Wildcard kodiert werden: 0 bis 9999.

Tabelle FACHNB / Fachnachbarrelationen

In dieser Tabelle werden direkte Fachnachbarn definiert, so sie nicht durch einfache Arithmetik (stetiger Koordinatenwertnachbar) zu ermitteln sind. Subkoordinaten (Subfeld, Subhöhe) bleiben unberücksichtigt, die Relation bezieht sich also ggf. auf Fachgruppen. Als Repräsentant einer derartigen Gruppe gilt die Koordinate mit Subfeld und Subhöhe gleich Null.

Tabellendefinition

Name

Key

Typ

Läng

Null

Bemerkung

FID_STAND

T1T2

N

2

 

Fach-ID Standort (Werk)

FID_LAG1

T1

N

2

 

Fach-ID Lager

FID_LBER1

T1

N

2

 

Fach-ID Lagerbereich

FID_REG1

T1

N

2

 

Fach-ID Regal-Koord.-komp.

FID_FELD1

T1

N

2

 

Fach-ID Feld-Koord.-komp.

FID_EB1

T1

N

2

 

Fach-ID Ebenen-Koord.-komp.

FID_LAG2

T2

N

2

 

Fach-ID Lager

FID_LBER2

T2

N

2

 

Fach-ID Lagerbereich

FID_REG2

T2

N

2

 

Fach-ID Regal-Koord.-komp.

FID_FELD2

T2

N

2

 

Fach-ID Feld-Koord.-komp.

FID_EB2

T2

N

2

 

Fach-ID Ebenen-Koord.-komp.

RICHTUNG

T1T2

N

2

 

Richtung der Nachbarschaft

Spaltenbeschreibung

Als direkter Nachbar im selben Regal gilt ein Fach, welches sich innerhalb der Regalkoordinate um genau einen Höhen- oder Ebenenkoordinatenwert oder beides vom eigenen unterscheidet (max. 8 Fächer). Hinzu kommen solche Fächer, die sich in einem evtl. hinter oder neben dem aktuellen Fach stehenden Regal (ggf. eines anderen Lagerbereiches) befinden.

Es ist zu beachten, dass immer nur genau ein Fach als Nachbar ausgewiesen wird. Die dieses Fach umgebenden Fächer (die auch noch weitere Nachbarn des Ausgangsfaches sind) müssen dann noch wie oben ausgeführt rechnerisch ermittelt werden.

Denkbaren Scenarien (Subkoordinaten bleiben unberücksichtigt):

LBER über LBER:

An der RICHTUNG "übereinander" erkennt man, dass es sich um eine LBER-über-LBER-Relation handelt. Fächer in LBER1/REG1/EB1/FELD1 haben ihren direkten Nachbarn unter sich in LBER2/REG2/EB2/FELD2 (indirekte ggf. noch darunter). Fächer in LBER2/REG2/EB2/FELD2 haben ihren direkten Nachbarn über sich in LBER1/REG1/EB1/FELD1 (indirekte ggf. noch darüber).
Sind in FELD1/2 Wildcards eingetragen, so sind die Feldwerte in den Regalen REG1 und REG2 identisch. Nachbarschaft zwischen EB1 und EB2 ergibt sich also über gleiche Feld-Werte: Fächer in LBER1/REG1/EB1 haben ihren direkten Nachbarn unter sich in LBER2/REG2/EB2 im selben Feld (indirekte ggf. noch darunter, umgekehrter Fall sinngemaess wie oben).
Wildcards in REG1/2 bedeuten, dass die Regalwerte von LBER1 und LBER2 sich entsprechen. Nachbarschaft zwischen EB1 und EB2 bzgl. FELD1 und FELD2 ergibt sich über gleiche Regalwerte in LBER1 und LBER2: Fächer in LBER1/EB1/FELD1 haben ihren direkten Nachbarn unter sich in LBER2/EB2/FELD2 im selben Regal (indirekte ggf. noch darunter, umgekehrter Fall sinngemaess wie oben).
Enthalten sowohl REG1/2 als auch FELD1/2 Wildcards, so entsprechen sich in LBER1 und LBER2 sowohl Regal- als auch Feldwerte: Fächer in LBER1/EB1 haben ihren direkten Nachbarn unter sich in LBER2/EB2 im selben Regal und im selben Feld (indirekte ggf. noch darunter, umgekehrter Fall sinngemaess wie oben).
Die Ebenenwerte müssen die Höhenverhältnisse ausdrücken.


Regal hinter Regal:

An der RICHTUNG "hintereinander" erkennt man, dass es sich um eine Regal-hinter-Regal-Relation handelt. Fächer in LBER1/REG1/EB1/FELD1 haben ihren direkten Nachbarn in LBER2/REG2/EB2/FELD2 (indirekte gibt es nicht).
Die Felder EB1/2 und FELD1/2 können Wildcards enthalten. Dann wird davon ausgegangen, dass sich die Werte jeweils entsprechen. Die Wildcard-Logik ist wie oben.
Regal neben Regal:

An der RICHTUNG "nebeneinander" erkennt man, dass es sich um eine Regal-neben-Regal-Relation handelt. Fächer in LBER1/REG1/EB1/FELD1 haben ihren direkten Nachbarn in LBER2/REG2/EB2/FELD2 (indirekte braucht man nicht).
Die Felder REG1/2 und EB1/2 können Wildcards enthalten. Die Wildcard-Logik ist wie oben.

Somit hat ein Fach, das sich in REG1 befindet, bis zu 9 weitere direkte Nachbarn hinter sich.

Konstantendefinition

Name

Wert

Bemerkung

FACHNB_FID_WC

(-1)

Wildcard für FID-Komponente

FACHNB_RTG_UEBER

1

Richtung: übereinander

FACHNB_RTG_HINTER

2

Richtung: hintereinander

FACHNB_RTG_NEBEN

3

Richtung: nebeneinander



Experimentell: Tabelle FACHGEO / Fachgeometrie

Diese Tabelle beschreibt die Geometrie der einzelnen Faecher. Es werden die Lage des Fachs, seine Abmessungen und die Zugangswege festgelegt.

Tabellendefinition


Name
Key
Typ
Laeng
Bemerkung
X

N
4
x-Koordinate Fachursprung
Y

N
4
y-Koordinate Fachursprung
Z

N
4
z-Koordinate Fachursprung
ROT

N
8
Rotationswinkel Fach um die z-Achse
BREITE

N
4
Breite des Faches in Koordinateneinheiten
HOEHE

N
4
Hoehe des Faches in Koordinateneinheiten
TIEFE

N
4
Tiefe des Faches in Koordinateneinheiten
GRIFF

N
2
Bitvektor mit Zugriffsmoeglichkeiten
LAGOBJ

N
2
Lagerobjekt-ID
FID_STAND
T2
N
2
Fach-ID Standort (Werk)
FID_LAG
T2
N
2
Fach-ID Lager
FID_LBER
T2
N
2
Fach-ID Lagerbereich
FID_KO1
T2
N
2
Fach-ID 1. Koord.-komp.
FID_KO2
T2
N
2
Fach-ID 2. Koord.-komp.
FID_KO3
T2
N
2
Fach-ID 3. Koord.-komp.
FID_KO4
T2
N
2
Fach-ID 4. Koord.-komp.
FID_KO5
T2
N
2
Fach-ID 5. Koord.-komp.


Konstantendefinition

+------------------------+--------+------------------------------------+
|Name | Wert |Bemerkung |
+========================+========+====================================+
|FACHGEO_GRIFF_VORNE | (1<<0) |vorne bzgl. Koordinatenursprung u |
|FACHGEO_GRIFF_HINTEN | (1<<1) |hinten bzgl. Koordinatenursprung u |
|FACHGEO_GRIFF_LINKS | (1<<2) |links bzgl. Koordinatenursprung u |
|FACHGEO_GRIFF_RECHTS | (1<<3) |rechts bzgl. Koordinatenursprung u |
|FACHGEO_GRIFF_OBEN | (1<<4) |oben bzgl. Koordinatenursprung u |
|FACHGEO_GRIFF_UNTEN | (1<<5) |unten bzgl. Koordinatenursprung u |
+========================+========+====================================+



drb 02.11.2004