Laborkonzept
Das TVT-Technikum ist dreiteilig aufgebaut:
- Im Nichtex-Bereich befinden sich die
Versuchsapparaturen für die Grundlagenversuche. Hier
werden Versuche im Labormaßstab unter Einhaltung der
einschlägigen Vorschriften für physikalisch-chemische
Labore durchgeführt.
- Im Ex-Bereich befinden sich Miniplantapparaturen
im Technikummaßstab. Hier sind besondere Vorkehrungen
für das Handling von brennbaren Lösungsmitteln und
anderen Chemikalien in Mengen die über den Labormaßstab
hinausgehen, getroffen.
- In der Messwarte befindet sich das
Prozeßleitsystem (PLS) und ein Rechnernetz (RN).
Das PLS dient zur
- sicherheitstechnischen Überwachung des
Ex-Bereiches (bei Erreichen eines Grenzwertes unterhalb
der unteren Explosionsgrenze greifen Zusatzmaßnahmen,
wie z.B. akustische und optische Alarmierung und eine
Zusatzlüftung wird eingeschaltet)
- prozeßtechnischen Überwachung und Steuerung
ausgewählter Technikumapparaturen (Anzeige und
Registrierung von Prozeßparametern, Steuerung, Regelung
und Alamierung bei Grenzwertüberschreitungen) und
- Meßdatenerfassung (Meßdaten von
Praktikumsversuchen und Forschungsexperimenten können
über das PLS registriert, archiviert und mit Hilfe des
RN weiterverarbeitet werden).
Das Rechnernetz umfasst einen UNIX-Server und 10
WINDOWS-Terminals. Es wird in Lehre und Forschung für
verfahrenstechnische Berechnungen, insbesondere
Prozessmodellierung eingesetzt. Dazu sind verschiedene
Softwareprogramme installiert wie z.B.: ATLAS LV
(Wärmeübertragung), ASPEN PLUS und CHEMCAD
(Prozeßmodellierung), Rhapsody und VFF (Berechnung von
Füllkörperkolonnen), u.a.
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